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Worauf achten Marken bei der Influencer Auswahl für eine Kooperation?

Um bei blogfoster eine erfolgreiche Kooperation abzuwickeln, bedarf es Influencer, die nicht nur zu den Produkten und dem Thema, sondern auch zur jeweiligen Marke passen müssen. Viele Unternehmen haben genaue Vorstellungen darüber, mit wem sie gerne zusammenarbeiten möchten – dabei geht es vielmehr um die Zielgruppe und ob du in das Marketing-Konzept eines Unternehmens hineinpasst, als eine einzelne bestimmte Person. Alles muss einfach passen. Doch worauf achten Marken denn genau, wenn es um die Auswahl geeigneter Influencer für eine Kampagne geht? Kleiner Hinweis: Es sind nicht die Followerzahlen und Reichweiten! 😉

Der Pitch

Es fängt bei dem Pitch an: wenn du dich für eine Kooperation interessierst, musst du kurz begründen, wieso dein Influencer Profil zu der Aufgabe passt und warum du an dieser Kampagne gerne teilnehmen möchtest.

Hier ist es besonders wichtig, dass du die Aufgabe gründlich liest und aktiv darauf eingehst. Es werden vom Unternehmen ausreichend Informationen in Form eines Briefings zur Verfügung gestellt, um sich einen ersten Eindruck von dem Thema und den Anforderungen zu machen. Wird das Thema verfehlt, oder vielleicht auch nur ein kurzer und knapper Satz dazu geschrieben und sind vielleicht sogar besonders viele Rechtschreibfehler vorhanden, dann hinterlässt du nicht unbedingt einen positiven Eindruck bei den Unternehmen. Du solltest unbedingt zeigen, dass du die Sache Ernst nimmt und einen aussagekräftigen Pitch schreiben.

Als Tipp könntest du dir überlegen, wie du die Aufgabe umsetzen würdest und schon ein kleines Szenario in den Pitch integrieren, damit sich der Kunde etwas konkretes vorstellen kann. So behält der Kunde dich garantiert positiv in Erinnerung und kann schneller entscheiden, ob so eine Umsetzung für ihn passt oder nicht.

In einem weiteren Artikel auf der Academy erfährst du, wie man einen perfekten Pitch schreibt.

Brand Fit für die Kooperation

Neben einem kreativen Pitch, müssen natürlich auch die allgemeinen Anforderungen erfüllt sein, die die jeweilige Kampagne mit sich bringt. Dabei können zunächst das Geschlecht, das Alter und das Themengebiet ausschlaggebend dafür sein, ob du für den Kunden in Frage kommst oder nicht.

Mit einer Kooperationsoll ein bestimmtes Ziel erreicht werden, bei dem gewisse Grundvoraussetzungen erfüllt sein müssen. Dabei wollen die Kunden jemanden, der ihren Vorstellungen am ehesten entspricht und vor allem auch zu der Marke und dem Image des Unternehmens passt. Handelt es sich bei dem Kunden z.B. um einen Fashion-Anbieter, dann passen Technik-Influencer vielleicht nicht unbedingt zu dieser Kampagne. Das heißt jedoch nicht, dass beispielsweise Travel-Influencer nicht über einen neuen Rezept-Trend berichten oder Familien-Blogger über die neueste App im App-Store schreiben können – es kommt darauf an, ob die Kampagne authentisch sein kann. Viele Influencer bedienen mehr als nur ein Themengebiet und können so vielfältige Kampagnen umsetzen. Insgesamt muss jedoch ein einheitlicher Fit entstehen, da sonst die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen verloren geht.

Unser Tipp hier: nimm nicht einfach jede Kooperation an, die dir unterkommt, sondern arbeite nur mit Unternehmen, die zu dir und deinem Blog oder Kanal passen. Du wirst sehen, dass dir nicht nur das Erfüllen der Aufgabe leichter fällt, sondern der Beitrag viel besser bei deinen Lesern oder Abonnenten ankommen wird, wenn du wirklich dahinter stehst.

Dein Blog / Social Media Kanal

Der Kunde schaut sich natürlich auch deinen Blog oder deine Social Media Kanäle an, um nicht nur ein Gefühl von dir und deiner Art zu bekommen, sondern auch von deinem Content, Schreibstil, Style etc. Er liest oft die “Über mich” Seite, um mehr über dich als Person zu erfahren. Hier sollten also ausreichend Infos über dich zu finden sein, die für potentielle Kunden spannend sein könnten.

Auch der Look deines Blogs oder Social Media Kanals kann ausschlaggebend für einen Kunden sein. Er bewertet den Stil und die Aufmachung deiner Seite und wie viel Kreativität dahinter steckt oder ob die Beiträge qualitativ hochwertig und aktuell sind. Manche Kunden finden bei einem Blog z.B. auch die Verlinkung der Social Media Kanäle auf der Startseite sehr wichtig. So sehen sie, dass du in der Social Media Welt sichtbar und präsent bist.

Interessant kann auch sein, welche Themen bzw. Kategorien du z.B. in deinem Blog offensichtlich in deinem Menü anbietest. Schreibst du als Beauty-Influencer gelegentlich auch über Family Themen und hast aber keine separate Kategorie dafür, kann das für manche Kunden schon ein Grund für eine Ablehnung sein, da es nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, über welche Themen du genau bloggst. Genauso wie die Bio deines Instagram Profils: steht hier z.B. “nur” Fashion & Lifestyle Blogger”, kann ein Kunde einen Beitrag zum Thema Food ablehnen. Überlege dir also auf welche Bereiche du dich festlegst und als klare Themen anbietest.

Als letzten Punkt klicken sich Kunden oftmals durch deine letzten Beiträge durch. Dabei schauen sie sich die Inhalte und auch die Interaktionsrate  der vergangenen Beiträge an, um abzuschätzen, wie ihr zukünftiger Beitrag da rein passen und vielleicht performen könnte.

Zusammenfassend können wir dir auf jeden Fall mitgeben, dass es keine persönliche Entscheidung ist, wenn ein Kunde sich gegen dich entscheidet. Unternehmen und Marken haben ein bestimmtes Ziel vor Augen und versuchen es auf die bestmöglichste Weise zu erreichen. Auch wenn du an einigen Stellen vielleicht nicht alle Vorgaben erfüllst, kannst du durch andere Aspekte umso mehr überzeugen. Mach dir also keine Sorgen und probier es weiter – die nächste Kooperation ist wahrscheinlich wie gemacht für dich 😉