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Social Media ohne Burnout: 5 Tipps für Influencer, Unternehmer und Social Media Manager

Ein unaufhörlicher Drang ständig aufs Handy schauen zu müssen, unerklärbare Angstzustände, schlaflose Nächte… Immer mehr Menschen leiden am Social Media Burnout. Und gerade diejenigen, die es beruflich machen, sind besonders betroffen.

Social Media eröffnen eine Vielzahl an Möglichkeiten für Selbstständige, Influencer und Unternehmen. Der Aufbau eines langfristigen Markenbewusstseins, Kundenakquise und steigende Verkaufszahlen sind ohne einer zielgerichteten Social Media Strategie kaum mehr vorzustellen. Doch wie kannst du mit der stetig wachsenden Liste an Verantwortung und Erwartungen als Social Media Professional deine mentale Gesundheit trotzdem als Priorität Nr. 1 behalten?

Wo steckt deine Kraft?

In KraftFabrik Media arbeiten wir mit vielen Menschen und Unternehmen zusammen. Der gemeinsame Weg und die zahlreichen Erfahrungen, dir wir zusammen machen, erinnern uns immer wieder aufs Neue an:Eine starke Online Präsenz ist für den Erfolg in deinem Business sehr wichtig. Deine mentale Gesundheit ist für den Erfolg in deinem Business und in deinem Leben essenziell!

Daher legen wir einen großen Wert auf die Balance zwischen der Energie, die du in deine Social Media Arbeit hineinsteckst und dem mentalen Kräfteaufbau. Sowohl in den Online Kursen der KraftFabrik, wie in der persönlichen Betreuung aller unserer Kunden. Und um diese Balance zu halten, ist es erstmal notwendig zu verstehen, was dich überhaupt aus dem Gleichgewicht und Richtung Social Media Burnout bringen kann.

Wo liegt die Gefahr bei beruflicher Sozial Media Nutzung?

Social Media haben unser tägliches Leben grundlegend verändert. Sowohl positiv, wie auch negativ… Der eigene Selbstwert wird auf die Probe gestellt. Sobald nämlich dein Selbstwertgefühl von dem Feedback auf deine Social Media Posts abhängt, bewegst du dich auf ziemlich wackeligen Beinen. Denn eine wahre Selbstakzeptanz und aufbauende Selbstliebe kann nur von Innen kommen. Nie von Außen.

Auch der ständige Vergleich mit dem scheinbar „perfektem High-Life“ der anderen Influencer wirkt sich äußerst negativ auf die allgemeine Zufriedenheit mit dem eigenen Leben und sich selbst. Der steigende Druck immer online sein zu müssen, möglichst viel zu posten und sofort über alles zu berichten, macht die Sache auch nicht einfacher. So ein Dauerstress löst das Gefühl von chronischer Überforderung und Lustlosigkeit. Und wird zusätzlich von einer lähmenden Angst die eigenen Fans nicht zu enttäuschen, begleitet.

Obendrauf kommt noch die stetig sinkende Konzentrationsfähigkeit. Denn wer sich jede paar Minuten von neuen Benachrichtigungen oder dem unwiderstehlichem Drang aufs Handy zu schauen, ablenken lässt, der kann unmöglich fokussiert arbeiten und produktiv sein. Und es ist nicht einfach diesem Verlangen zu entkommen. Es arbeiten schließlich die besten Psychologen und UX Designer daran, die Social Media Kanäle genauso zu gestalten, dass du möglichst oft und möglichst viel Zeit dort verbringst.

Was kannst du also tun, wenn das Betreiben von einem oder gar mehreren Social Media Channels zu deinen täglichen ToDo’s einfach dazugehört? Hier findest du die 5 gut bewährten Methoden, die deinen Alltag produktiver gestalten werden und dir deine innere Kraft wieder zurückbringen.

1. Entwickle ein Bewusstsein für deine Zeit und dein Leben

Niemand kann sich vorstellen, dass er/sie einfach so 5h des gesamten Tages am Handy verbringt. „Ich schaue doch nur ab und zu drauf und dass nur ganz kurz…“ – sagst du?

Der Schritt Nr. 1 zur Lösung eines Problems ist die Anerkennung des Problems. Probiere mal ein paar Tage lang zu tracken, wie viel Zeit zu tatsächlich auf deinem Handy verbringst. Und vor allem welche Apps (Social Media Kanäle) du am meisten benutzt. Dafür kannst du Apps, wie zum Beispiel „Moment“ nutzen. Sobald du die tatsächlichen Zahlen siehst, wird deine Motivation weitere Schritte zu unternehmen, garantiert steigen.

2. Setze dir klare Grenzen und strukturiere deine Zeit

Die beste Möglichkeit den lähmenden negativen Auswirkungen von Social Media zu entkommen, ist es sich klare Grenzen zu setzen.

Plane fixe Zeiten für deine Social Media Nutzung

Setze dir ganz klare Zeiten, wann und für wie lange du Social Media benutzt.

  • Wann beantwortest du alle Nachrichten und Kommentare?
  • Wann suchst du bewusst nach neuen Menschen auf Social Media, mit denen du in Kontakt treten möchtest?
  • Wann produzierst du deinen Content für Social Media?
  • Wann planst und postest du deinen Content?

Je nachdem natürlich wie viel dein Beruf von dir verlangt, wirst du dir mehr oder weniger Zeit dafür täglich einplanen. So entkommst du automatisch der Gefahr ständig zu schauen, ob es neue Nachrichten, Likes und Kommentare zu beantworten gibt. Und so findest du auf einmal viel mehr Zeit, um tatsächlich konzentriert an deinem Blogbeitrag zu schreiben, das Design für das neue Produkt zu entwickeln oder einfach gemütlich Tee in der Sonne zu trinken.

Diese fixen Zeiten kannst du übrigens genauso für deine beruflichen Aufgaben, wie auch für deine private Nutzung von Social Media einplanen. Was du hier jedoch brauchst, ist Konsequenz: außerhalb deiner fixen Social Media Zeiten schaust du weder auf deinem Handy oder auf deinem Computer auf deine Social Media Kanäle drauf.

3. Eliminiere alle möglichen Störungen

Außer du arbeitest direkt in der Kundenbetreuung und deine Aufgaben ist es sofort auf alle Nachrichten zu reagieren, musst und solltest du es nicht tun!

Schalte alle Benachrichtigungen aus

Damit deine fix eingeplanten Zeiten für die Nutzung von Social Media auch funktionieren, dürfen keine Töne klingen oder Fenster aufpoppen, die dich über die Ankunft einer neuen Nachricht oder eines neuen Likes informieren. Drehe alle möglichen Benachrichtigungen (sowohl die Töne, die Vibrationen, wie auch die visuellen Pop-Ups) auf deinen Handy und auf deinem Computer aus. Du kannst dafür auch Apps wie „Moment“ benutzen.

„Aus dem Auge, aus dem Sinn“

Auch wenn alle Benachrichtigungen abgedreht sind, wird der Drang „nur kurz“ deine Social Media Accounts zu checken nicht sofort verschwinden. Es reicht schon alleine ein kurzer Blick aufs Handy, um in deinem Kopf das entsprechende Gefühl auszulösen. Und schon bist du abgelenkt…

Eine gut bewehrte Methode ist also: Das Handy aus deinem Blickfeld ganz wegräumen. Ob du gerade deine produktive Arbeitszeit hast oder mit einer Freundin Kaffee trinkst, du wirst dich viel konzentrierter deiner aktuellen Aufgabe widmen und deine Zeit viel bewusster genießen können, wenn dein Handy sich nicht in deinem Blickfeld befindet. Gib es in die Schublade deines Schreibtisches oder in deine Tasche hinein. Du wirst sehen, dass es wahre Wunder bringt!

Schalte alle Social Media und Email Programme aus. In der Zeit, die du für etwas anderes vorgesehen hast, muss doch der Email Client und die Facebook Seite nicht offen sein. Hier ist es ähnlich wie beim Handy. Einfach, nur wenn du weißt, dass das Facebook Fenster offen ist, ist die Gefahr viel höher, dass du immer wieder hinschauen wirst- einfach nur so. Schalte alles ab. Und schalte die Programme nur dann ein, wenn du sie gerade benutzt.

Trenne Business-Zeit von privater Zeit

Als Angestellter hast du mindestens theoretisch fixe Arbeitszeiten. Und sobald du aus dem Büro rausgehst, beginnt dein privates Leben. Auch als Selbstständiger und Unternehmer ist es ganz wichtig, dass du dir Zeiten ohne Business einplanst. Nur dann kann sich dein Kopf und Geist so wirklich erholen. Und nur dann kannst du deine Energie für den nächsten Tag wieder auftanken.

Das gilt auch für Social Media. Wenn du sagst, dass deine beruflichen Social Media Zeiten zB. zwischen 10:00 – 12:00 und dann zwischen 16:00-17:00 Uhr sind, dann halte dich auch daran. Überprüfe nicht mehr um 20:00, ob noch wer deinen Post kommentiert hat. Wenn du ein Business Handy und ein privates Handy hast, dann lösche von deinem privaten Handy alle Business-bezogene Apps und Accounts. Und schalte dein Business Handy in deiner privaten Zeit ab. So entkommst du noch einfacher der Gefahr, doch noch kurz zu schauen, ob etwas „wichtiges“ passiert ist.

Nutze den Nachtmodus

Es gibt Menschen, die mitten in der Nacht aufwachen und auf Facebook, Twitter oder Instagram schauen…  Mir ist es schon sogar passiert, dass mir einer unser Instagram Follower auf die Frage: „Was machst du gerade?“ zurückgeschrieben hat, dass er gerade schläft. Nur was ist das für ein Schlaf?

Die Zeit vor dem Schlafengehen, die Zeit in der du schläfst und die Zeit in der Früh nach dem Aufwachen – das ist die Zeit für dich und für dich alleine. Schalte dein Handy zu dieser Zeit aus. Insgesamt ist das eine Zeit von ca. 12 Stunden. Ich schalte alles in den Nachtmodus zwischen 21:00-9:00 Uhr.

4. Gönne dir bewusste Erholung

Der heutige Mensch nimmt im Laufe eines Tages mehr Informationen auf, als ein Mensch der Renaissance sein ganzes Leben lang. Dein Kopf braucht Zeit und Ruhe, um all diese Informationen zu verarbeiten. Dein Körper ist ein Bewegungsapparat, der nicht nur die ganze Zeit mit gekrümmten Rücken vor Computer oder Handy sitzen kann. Und deine Augen sind für das ständige schauen auf einen Bildschirm auch nicht geschaffen… Gönnen also deinem Kopf, deinem Körper und deinen Augen eine Pause!

Bewege deinen Körper und verschaffe dir Weitblick

Jede Stunde solltest du zumindest für 5 Minuten aufstehen, deinen Körper bewegen und deinen Blick in die Ferne richten. Auch, wenn du dir in dieser Zeit einfach nur ein Glas Wasser holst und aus dem Fenster schaust. Es entspannt deinen Körper, deine Augen und auch deinen Kopf.

Nach den vielen Informationen, die du im Laufe der konzentrierten Arbeitsstunden aufgenommen und verarbeitet hast, hat sich dein Gehirn eine Ruhephase verdient. Um sozusagen „abzukühlen“. Deine Augen sind wie ein Muskel, der nach einem intensivem HIIT Training, Dehnübungen braucht, um wieder zu Balance zu kommen. Und dein Körper möchte wieder aufatmen und durchblutet werden.

Und das alles geht sehr schwer, wenn du während deiner Pause weiter sitzen bleibst und aufs Handy schaust. Denke also auch daran einmal pro Tag zumindest für 30 min in die frische Luft hinauszugehen und einen kleinen Spaziergang zu machen. Vielleicht gehst du nach dem Mittagessen noch eine Runde im Park spazieren? Oder du gehst auf dem Heimweg eine U-Bahn-Station zu Fuß? Und das natürlich ohne deinem Handy in der Hand. Wenn es geht, kannst du dein Handy sogar Zuhause oder in der Arbeit liegen lassen.

Gönne dir ausreichenden und ruhigen Schlaf

Manche Menschen kommen mit 6 Stunden Schlaf ganz gut zurecht, andere brauchen eher 7 oder 8 Stunden. Wichtig ist, dass du für dich die optimale Zeit herausfindest und dir dann auch diesen Schlaf gönnst. Es geht aber nicht nur um die Länge deines Schlafs. Es geht vor allem darum, wie gut und erholsam dein Schlaf ist. Und um einen ruhigen und erholsamen Schlaf zu bekommen, solltest du deinen Körper und Kopf schon 1-2 Stunden vorm Schlafengehen darauf vorbereiten und langsam herunterdrehen.

Das bedeutet auch mindestens eine Stunde vorm Schlafengehen auf kein Handy oder Computer mehr zu schauen. Erstens, weil die vielen Informationen dein Gehirn stark reizen und du dadurch nicht zu Ruhe kommen kannst. Und zweitens wegen des Lichts. Das Licht der Bildschirme ist bläulich. Und dieses Licht (ähnlich dem Tageslicht) gibt unserem Körper Signale wach zu bleiben. Das bewirkt natürlich, dass wir nicht müde werden und nicht richtig einschlafen können. Schalte einfach dein Handy, Tablet und Computer mindestens 1 Stunde vorm Schlafengehen aus.

Ein Social Media freier Tag pro Woche

Versuche es einfach mal. Mache zum Beispiel jeden Sonntag zu deinem Social Media freien Tag. Du wirst merken, dass du schon lange dein Leben nicht mehr so genossen hast. Auf einmal hörst und siehst du ganz bewusst was draußen passiert. Du musst auch nicht mehr schauen, wie viele Likes dein letzter Instagram Post bekommen hat und was du alles noch kommentieren musst. Es ist nämlich dein Social Media freier Tag! Genieße ihn in vollen Zügen. Und du wirst sehen, dass deine Energie Levels sofort steigen werden und du plötzlich viel mehr Lust am nächsten Tag auf alle deine ToDo’s hast.

Gönne dir ein digitales Detox

Alle paar Monate braucht der Körper, Kopf und Geist auch eine längere Erholung. 1 – 2 Wochen Urlaub sind eine gute Zeit, um wieder ganz zu Ruhe zu kommen und sich so richtig tief zu erholen.

Gönne dir die Zeit. Und lösche für diese Zeit am besten alle deine Social Media Apps von deinem Handy. Die Welt wird deswegen nicht untergehen und du wirst mit so richtig viel Power und Freude wieder zurückkommen!

5. Poste mit einer klaren Absicht

Es ist nicht nur das Beantworten der Nachrichten und Liken von den Posts der anderen, dass uns viel Energie kostet. Es ist auch die Content Produktion und das Herz, das wir in diese hineinstecken. Dem stetig wachsenden Druck immer mehr und öfter zu posten, kann man irgendwann nicht mehr gerecht werden. Und wo die Intensität der Post natürlich eine Auswirkung auf die Engagement-Rate hat, ist es vor allem wichtig bewusst zu posten. Inhalte, die mit einer wahren Intention dahinter produziert wurden, werde auch die gewünschte Interaktion auslösen.

Wer also die folgenden Schlüsselfaktoren hinter Social Media Content Produktion berücksichtigt:

  • Mehrwert
  • Ziel
  • Enagagement Aufbau mit den Fans

Der ist auf dem Weg der Social Media Gewinner. Auch, wenn du dafür ein bisschen weniger postest.

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben

Du bist der Motor aller Dinge, die in deinem Leben und auf deinen Social Media Accounts passieren. Wenn du die Kraft verlierst, wird auch nichts mehr weitergehen. Daher ist deine mentale Gesundheit, deine Zufriedenheit und dein täglicher Erholungsprozess und Kraftaufbau, auch essenziell für deinen Erfolg in allen Lebensbereichen. Und mit klaren Zielen, konsequenter Struktur, smarter Planung und ein wenig Liebe sich selbst gegenüber, wirst du die Welt der Social Media, auch ohne dabei ausbrennen zu müssen, erobern!

 

ÜBER KraftFabrik Media:

Natalia lernte während ihrer jahrelangen Arbeit als Architektin, worauf es in der Planung, strategischer Positionierung und Umsetzung großer Projekte ankommt. Alex hat nach seiner Lehre zum Hafner lange als Verkäufer und später als Architekt gearbeitet. Seine Liebe zum Detail und Leidenschaft zu Design, Web- und Software Entwicklung ist mit den Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt.

Gemeinsam haben sie KraftFabrik Media gegründet und machen seitdem Website-, Social Media- und Email- Aufbau und Marketing. Gemeinsam mit Unternehmen und Selbstständigen bauen sie starke Online Identitäten auf. Das eigene Business über die passenden Kanäle zu monetisieren, ist dabei das oberste Ziel. Das nötige Know-How stellen sie auf ihrem Blog und Social Media, in den Online-Kursen und individueller Betreuung zur Verfügung.

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