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Mein Recht zu funkeln: Bestsellerautor Riccardo Simonetti im Interview

Riccardo Simonetti: Influencer, Entertainer, Show Host, Synchronsprecher, Starlet on the rise und seit neuestem auch Bestsellerautor. Denn am 28. September 2018 erscheint sein erstes Buch “Mein Recht zu funkeln”, welches bereits im Vorverkauf so großes Interesse weckte, dass es schon nach wenigen Stunden auf der Bestsellerliste landete. Was das Ausnahmetalent Riccardo uns bereits vor der Veröffentlichung über sein Buch verraten hat und welche Gefühle er damit verbindet, erfährst du in unserem Interview mit ihm.

Wusstest du schon immer, dass du ein Buch über dich und dein Leben schreiben willst?

Ehrlich gesagt schon. Ich habe schon als Teenager den Titel festgesetzt und mir diesen tätowieren lassen, sodass ich ihn nie aus den Augen verliere. Deswegen finde ich es besonders toll, dass mein Buch jetzt auf den Markt kommt und es auch tatsächlich genauso heißt, wie ich es mir als Teenager gewünscht habe, nämlich “Mein Recht zu funkeln”. Das ist eine Anlehnung an ein Zitat von Marilyn Monroe, das ich als Teenager mal gelesen habe und das besagt, dass wir alle Sterne sind, die nur nach ihrem Recht streben, zu funkeln.

Wenn du sagst, du hast dir als Teenager das Tattoo stechen lassen, wie alt warst du dann genau?

Da ich mich erst tätowieren lassen durfte, als ich 18 war, konnte ich es erst dann machen lassen. Aber haben wollte ich das Tattoo bereits als ich 16 Jahre alt war, genauer gesagt seit Juni 2007, denn das war das Jahr, in dem ich von diesem Zitat zum ersten Mal gelesen habe. Daraufhin habe ich mir dann ein paar Jahre später das Tattoo stechen lassen.

Und mit diesem Tattoo war dann auch direkt die Idee geboren, dass du dieses Buch schreiben möchtest?

Total! Auch in den letzten Jahren, ich meine ich blogge jetzt seit 8 Jahren, saß ich schon das eine oder andere Mal bei einem Verlag auf dem Stuhl und habe mit diesen über ein potentielles Buch gesprochen. Ich hatte aber immer das Gefühl, dass die Leute mir etwas vorsetzen wollen. So nach dem Motto “Der Mode-Blogger schreibt ein Buch” und dabei geht es dann um Mode-Tipps, sowas wie Do’s und Dont’s. Dieser Ansatz hat mir aber nie gefallen, denn ich wollte ein Buch schreiben nach meinen eigenen Vorstellungen und mit meinen Geschichten, die ich erzählen wollte. Mit “Mein Recht zu funkeln” möchte ich den Menschen mehr Selbstbewusstsein vermitteln und schaffen, dass sie einen Mehrwert beim Lesen haben und nicht nur lernen, wie sie am besten Accessoires miteinander kombinieren. Genau deswegen bin ich einfach so dankbar, dass ich jetzt endlich einen Verlag gefunden habe, mit dem das so gut funktioniert hat und die mir die Möglichkeit gegeben haben, das Buch zu schreiben, das ich wirklich schon mein ganzes Leben lang schreiben wollte.

Wenn du darüber sprichst, dass du schon immer von deinen Geschichten erzählen wolltest, würdest du dann sagen, dass dein Buch trotzdem eher einer Biografie oder doch einer Erzählung gleicht?

Mein Buch ist eine Sammlung von autobiografischen Anekdoten, die alle einen gesellschaftlichen Mehrwert beinhalten, weil sie verschiedene Schwierigkeiten der Gesellschaft dokumentieren. Also ist es keine Biografie – ich würde mir nicht anmaßen, mit 25 eine Biografie zu veröffentlichen, weil ich mir denke, da kommt noch viel mehr. Auf der anderen Seite finde ich, haben die Leute es auch verdient zu wissen, wie ich der Mensch wurde, der heute in den Medien zu sehen ist. Die Menschen wissen zwar, wie ich heute bin, sie wissen aber nicht, wie ich zu dieser Person geworden bin und warum ich Influencer werden wollte. Ich habe mit Bloggen angefangen, da war das noch gar kein richtiger Beruf, sondern eher ein Hobby und niemand konnte sich vorstellen, dass man damit einmal Geld verdient, weil es keine bekannten Vorbilder gab. Ich bin diesen ganzen Weg selbstständig gegangen, ohne von anderen Leuten geleitet zu werden. Deswegen glaube ich schon, dass es wichtig ist, zu erzählen, wie man dazu gekommen ist und wieso man das intuitiv gemacht hat, warum man nach Ruhm gestrebt hat und warum genau das eine Selbstverwirklichung war. Um zu verstehen, was in der Gegenwart passiert, ist es daher unabdingbar zu wissen, was in der Vergangenheit geschehen ist.

Wenn du zurückdenkst an die Zeit, in der du das Buch geschrieben hast, hattest du da so etwas wie eine Schreibblockade oder sind die Kapitel nur so aus dir heraus gesprudelt?

Ich habe über anderthalb Jahre an “Mein Recht zu funkeln” geschrieben. Das hat sich angefühlt wie eine Elefanten-Schwangerschaft. Natürlich musste ich das alles heimlich und nebenbei machen, weil ich noch nicht kommunizieren durfte, dass ich ein Buch schreibe. Wenn dein Job aber wiederum darin besteht, über dein Leben zu berichten und alles täglich in 350 Kurzvideos zu dokumentieren, dann ist das eine große Herausforderung. Außerdem kann ich meine Follower ja nicht bestrafen und sagen “Ich melde mich jetzt mal acht Stunden nicht, weil ich an meinem Buch schreibe.”. Nebenbei habe ich auch noch einen Film synchronisiert, für meine Serie gedreht und eine Million andere Projekte gehabt, die mich tagsüber auf Trapp gehalten haben. Daher habe ich meistens nachts sechs, sieben oder acht Stunden geschrieben und bin nach einer Stunde Schlaf am nächsten Morgen wieder aufgestanden. Das war nicht nur extrem mühsam, sondern auch ein hoher Anspruch an mich und meine Fähigkeiten, weil es einfach ein anderes Gefühl ist, ein Buch zu schreiben, als zum Beispiel einen Blogpost. Wenn man ein Buch schreibt, muss man Anfang und Ende immer im Blick haben, man muss immer gucken, dass sich nichts doppelt und dass man immer wieder neue Anekdoten oder eine neue Wortwahl einfließen lässt. Spätestens ab der Hälfte denkt man sich dann auch mal “Hab ich das schon mal irgendwo anders erzählt?” und dann muss man sich alles nochmal von vorne durchlesen. Das ist definitiv eine anspruchsvollere Aufgabe, als man es sich sowieso schon vorstellt und jetzt bin ich einfach froh, dass es fertig ist und ich sagen kann “Wow, ich habe ein Buch geschrieben und es ist so, wie ich es immer wollte!”.

Ich hoffe jetzt einfach, dass die Menschen, die es lesen, sich damit identifizieren können und sagen “Ein Buch von dir ist etwas, das wir unterstützen wollen und wir glauben an dich und deine Mission.”. Es ist sowieso das größte Kompliment, das ich jemals bekommen habe, dass mein Buch schon vor Veröffentlichung ein Bestseller wurde und deswegen kann ich es kaum noch erwarten, das Feedback der Leser zu hören. Wenn man bloggt und einen Text oder ein Video online stellt, dann bekommt man direkt Feedback. Aber wenn man ein Buch schreibt, dann bekommt man die Reaktionen erst ein bis zwei Jahre später und das ist für mich schon sehr ungewohnt.

Hast du damit gerechnet, dass das Buch so großes Interesse weckt, dass es bereits nach wenigen Stunden auf der Bestsellerliste steht?

Ich wusste, dass die Leute sich auf ein Buch von mir freuen würden, da solche Kommentare schon oft von meinen Followern geäußert wurden, aber ich hätte niemals gedacht, dass es innerhalb weniger Stunden auf der Bestsellerliste landet. Das ist für mich selber so ein krasser Moment gewesen, als ich das mitbekommen habe und das ist etwas ganz ganz besonderes, wofür ich so dankbar bin.

Insgesamt bist du auch auf deinen Kanälen ein sehr offener Mensch, der über viele Themen spricht, ob schöne oder weniger schöne. Können sich deine Leser also auch in “Mein Recht zu funkeln” auf deine unzensierte Meinung freuen?

Absolut, vor allem meine ehrliche Meinung zu Themen, die mich selber betreffen. Das ist definitiv kein Buch, in dem ich versuche, mich von meiner besten Seite zu zeigen. Ganz im Gegenteil, es ist ein Buch, das ehrlich ist und in dem ich meine ehrliche Meinung präsentiere, von der ich hoffe, dass die Leute sie nachempfinden können, gerade weil auch viele kritische Gedanken dabei sind. Es ist definitiv kein Riccardo-Fan-Buch, es ist ein Buch, das für alle Menschen geschrieben wurde, die auf der Suche nach mehr Selbstbewusstsein sind oder sich anders fühlen und jemanden brauchen, der sich auch anders gefühlt hat. Deswegen ist so ein Buch für die Eltern meiner Fans genauso relevant, wie für meine Fans selber oder für Leute, die vorher gar keine Ahnung hatten, wer ich war.

“Mein Recht zu funkeln” ist einfach ein Buch, das meine Geschichte erzählt, die wahre Geschichte, und deswegen habe ich auch bewusst nicht nur tolle und likeable Sachen erzählt, weil das einfach nicht meine Art ist. Wenn ich etwas erzähle, dann erzähle ich es so, wie ich es wahrgenommen habe. Ich bin beim Schreiben meines Buches an die dunkelsten Orte meiner Seele und meiner Vergangenheit gereist, um bestimmte Sachen anzusprechen und hoffe einfach, dass es den Einsatz wert ist.

Ein Kapitel hast du komplett deiner Mutter gewidmet. Hat sie dich schon immer bei deinem Vorhaben unterstützt, berühmt zu werden und wie wichtig ist es aus deiner Sicht, Menschen zu haben, die hinter einem stehen?

Nein, das hat sie tatsächlich nicht, das wird man im Buch aber auch verstehen. Meine Mutter und ich haben ein extrem enges Verhältnis aber trotzdem war sie oft sehr skeptisch, was das Thema angeht, weil natürlich so ziemlich jedes Kind berühmt werden will und sie dadurch nicht einschätzen konnte, wie ernst mir das war. Aber man wird auch verstehen, warum sie irgendwann keine andere Wahl mehr hatte, als mich zu unterstützen, weil ich einfach keine andere Wahl im Leben hatte. Ich glaube jeder Mensch sucht nach einem Ort im Leben, an dem er er selbst sein kann und an dem er geschätzt wird. Vielleicht gerade für die Eigenschaften für die er woanders oft kritisiert wird. Bei mir war und ist das die Welt, in der ich mich heute bewege und deswegen war meine Mutter, so skeptisch sie selber auch war, irgendwann an einem Punkt, an dem auch sie gesagt hat “Du musst das machen, weil du sonst nicht glücklich wirst in deinem Leben.”. Warum das so war, wird man im Buch auch nachvollziehen können. Ich habe dieses Kapitel bewusst aufgeschrieben, weil ich davon ausgehe, dass neben sehr vielen jungen Menschen auch deren Eltern das Buch lesen werden und ich ihnen zeigen wollte, wie es sich anfühlt, wenn Eltern ihre Kinder nicht oder eben doch unterstützen und was das in den Kindern auslöst. Ich glaube, man vergisst viel zu schnell wie das gewesen ist, als man selber jung und von seinen Eltern abhängig war und deswegen habe ich dieses Kapitel verfasst.

Ein anderes Kapitel befasst sich mit Hollywood und jeder, der dir schon länger folgt, weiß, was dir daran liegt. Du sagst zwar immer, dass Deutschland dich noch braucht aber ziehst du es in Erwägung, irgendwann nach Amerika auszuwandern?

Ich werde hundertprozentig mal in L.A. wohnen, weil die Leute dort viel schöner leben. Also ich liebe Deutschland, ich liebe es hier zu leben und bin auch total dankbar, hier aufgewachsen zu sein und ich habe hier eine Mission, die noch lange nicht zu Ende ist. Aber mein Leben hier in Deutschland ist toll, weil ich mittlerweile einen bestimmten Status habe, weil ich einen tollen Job habe, den ich über alles liebe. Wenn ich jedoch in L.A. bin, dann ist mein Leben auch toll, wenn ich mal einen Tag frei habe und mir eine Million Dinge einfallen, die ich unternehmen kann und die mich inspirieren und das ist leider nicht überall so. Vor allem weil ich das Gefühl habe, ich kann dort komplett der Mensch sein, der ich bin und das ausleben, weswegen ich da früher oder später auch mal hinziehen werde. Leider ist das in Deutschland noch nicht überall so, dass man zu 100 Prozent sein kann, wer man ist. Deswegen gebe ich auch mein Bestes, um das zu verändern, weil ich das Gefühl habe, dass ich in der Verantwortung stehe, über so etwas zu sprechen und den Menschen eine Stimme zu verleihen, die nicht so viel Reichweite haben, wie ich zum Beispiel. Das ist auch der Grund, wieso ich immer wieder versuche, meine Stimme für Dinge einzusetzen, die mir und meinen Followern wichtig sind. Wenn ich weiß, da haben viele Menschen Probleme mit, weshalb mir genau das so sehr am Herzen liegt. Solange das noch nicht gegessen ist, bleibe ich auf jeden Fall auch noch hier!

Allgemein findet man in den Kapitel-Titeln viele Namen von Persönlichkeiten, von denen man weiß, dass sie dich und dein Leben einschlägig geprägt haben. Auch du hast dir als Lebensziel gesetzt, eine Generation zu prägen. Hoffst du, dass “Mein Recht zu funkeln” die richtige Message rüberbringt und somit ein großer Schritt in die richtige Richtung ist?

Ich glaube, in so einer schnelllebigen und digitalen Zeit, in der man etwas postet, die Leute es liken oder nicht und es so oder so nach einer Sekunde wieder vergessen haben, war es für mich wichtig, etwas Nachhaltiges zu schaffen, was nächstes Jahr auch noch genauso relevant ist wie jetzt. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen emotionalen Blogpost schreibe und diesen veröffentliche, dann ist das schön und gut aber ich glaube, dass sich die wenigsten dieses Jahr noch an einen Post aus 2017 erinnern. Deswegen glaube ich, dass das Buch für mich wichtig war, um einen Anker zu werfen und den Leuten zu zeigen, dass man damit etwas geschaffen hat, dass morgen auch noch da ist. Ein Bild kann morgen schon vergessen oder verschwunden sein aber ein Buch, das sich die Leute gekauft haben, ins Regal stellen, egal, ob sie darüber nachdenken oder nicht, es ist morgen immer noch in ihrem Regal und irgendwann, wenn sie einen schwachen Moment haben, werden sie es vielleicht lesen und wieder daran erinnert, warum es wichtig war, dass ich diese Geschichten aufgeschrieben habe. Darum denke ich, dass es extrem wichtig ist, Dinge zu schaffen, die Nachhaltigkeit haben. Außerdem, alles was in den klassischen Medien stattfindet – Fernsehen, Radio, Bücher, Zeitung – hat mich geprägt und da war es mir unheimlich wichtig, dazu etwas beizutragen. Nur weil ich mich jetzt sehr digital bewege, heißt das nicht, dass ich dieser Welt den Rücken kehre. Im Gegenteil, ich will immer noch ein Teil dieser Welt sein und deswegen war das Buch eine ganz wichtige Ablöse vom Internet, um der Öffentlichkeit zu beweisen, dass ich auch ein Mensch bin, der in der “echten Welt” Dinge tun kann, die Wellen schlagen und dass ich nicht immer nur der lustige Influencer bin, der tolle Selfies machen kann.

Gab es insgesamt Kapitel, bei denen es dir einfacher bzw. schwerer gefallen ist, sie zu schreiben?

Also ich glaube, bei Kapiteln, die Mobbing-Themen beinhalten und Geschichten wie zum Beispiel die, in der ich einmal im Bus angezündet wurde, ist es mir schwer gefallen, sie aufzuschreiben. Auch wenn ich diese Geschichten hier und da schon mal in Interviews thematisiert habe, wollte ich damit zeigen, dass ich das nicht tue, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Solche Geschichten zu erleben und sie dann aufzuschreiben, macht wirklich keinen Spaß. Das macht man, weil man hofft, dass jemand, der das gleiche oder etwas ähnliches erlebt, sich dadurch nicht mehr so alleine fühlt – nur deswegen schreibt man so etwas auf. Denn man darf nie vergessen, die Aufmerksamkeit, die dadurch generiert wird, ist keine schöne Aufmerksamkeit und sie macht auch keinen Spaß. Dadurch war das ein bisschen schwierig, das alles in Worte zu fassen und auch die richtigen Worte zu finden.

Auch schwierig zu verfassen, war die latente Kritik an Social Media, weil ich nicht undankbar wirken will. Denn ich bin alles andere als undankbar, ich bin sogar sehr sehr dankbar und mache daher auch so viel auf Social Media und will meinen Followern zeigen, wie dankbar ich bin. Aber man darf nicht vergessen, dass auch dieses Leben manchmal sehr schwierig ist und sich mein Leben dadurch total verändert hat. Die Menschen wissen gar nicht, wie viel schief geht, weil sie es nicht sehen oder gar nicht sehen dürfen. Da steckt so viel Druck und Verantwortung hinter, viele traurige Momente, die niemand wirklich verstehen kann. Es gibt genug Fans, von denen man angesprochen wird, ob man ein Foto mit ihnen machen kann. Aber auf der anderen Seite kommen auch Menschen zu einem, die dich dann fragen, wie Instagram funktioniert oder wie man Influencer wird. Man wird dann einfach total entmenschlicht und hat gar keine Persönlichkeit mehr, weil manche Leute einen dann nur noch als diese Medien-Figur wahrnehmen. Um dafür ein bisschen mehr Verständnis zu schaffen, dass man eben nicht immer allem und jedem gerecht werden kann, habe ich diese Themen aufgeschrieben. Mir ist es aber schwer gefallen, weil ich Angst habe, dass die Leser es missverstehen könnten. Es war nicht meine Absicht, mich zu beschweren, es war einfach nur die Intention, den Lesern einen Eindruck zu bieten, den sie sonst nicht bekommen.

Kommt in einem Teil des Buches auch Yolanda zur Sprache? Wir denken, es gibt viele Follower und Leser, die gerne mehr über sie erfahren würden – vor allem, wie sie “geboren” wurde.

Das Problem ist, Yolanda hätte eigentlich ein ganzes Buch verdient. Ich denke, sie würde einfach zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und von den anderen Themen absorbieren, sodass niemand mehr diese wichtigen Kapitel lesen würde. Deswegen musste ich Yolanda dieses Mal ausklammern, aber es gibt ja bereits Ideen für Buch Nummer zwei und drei, von daher kommt sie dann vielleicht darin vor.

Also kannst du dir auf jeden Fall vorstellen, noch mehr Bücher zu schreiben?

Ja, irgendwie schon. Ich glaube, das ist mein Ding geworden und “Mein Recht zu funkeln” soll kein literarischer Ausflug gewesen sein. Ich meine, ich schreibe seit 10 Jahren, ich liebe meinen Blog “The fabulous Life of Riccardo” und ich liebe es Kolumnen online zu stellen, die bei den Lesern sofort Reaktionen hervorrufen. Ich finde aber, dass man in einem Buch trotzdem mehr Fläche hat, Themen zu erörtern, ohne dass die Leute denken “Oh, das ist aber ein langer Text.”. Deswegen glaube ich, dass Bücher für mich die Zukunft sind und dass ich vielleicht irgendwann ein bisschen weniger bloggen werde und dafür meine Gedanken längerfristig zu Papier bringe und dann aber einen Rundumschlag über bestimmte Themen biete.

Was steht als nächstes Ziel auf deiner persönlichen Bucket List?

Als erstes steht auf meiner persönlichen Bucket List, meine Fernsehserie “Riccardo’s Dream Date” abzudrehen, die ab Oktober auf E! Entertainment läuft. Außerdem startet ab dem 27. September der Disney-Film “Die Unglaublichen 2” in den Deutschen Kinos, in dem ich eine Synchronsprecher Rolle übernehmen durfte, einen Tag später erscheint “Mein Recht zu funkeln” – da habe ich schon das Gefühl, es war ein ereignisreicher Sommer. Dann gibt es natürlich noch ganz viele Projekte, die ich jetzt aber noch nicht verraten möchte.

Zum Abschluss haben wir noch eine schnelle Runde “Entweder-Oder”, bei der wir dir zwei Antworten bieten und du dich für eine entscheiden musst:

Lana Del Rey oder Britney Spears?

Das ist die gemeinste Frage aller Zeiten! Man kann die beiden null miteinander vergleichen. Britney Spears ist eine popkulturelle Entertainerin und Lana Del Rey eine postmoderne Poetin – das kann man einfach nicht entscheiden.

Instagram oder Snapchat?

Instagram

Musik oder Film?

Musik, weil ein guter Film wird für mich erst durch den perfekten Soundtrack geprägt. Musik ist meine Inspiration und das jeden Tag. Immer wenn ich ein Lied höre, das mich in eine bestimmte Stimmung versetzt und somit einen persönlichen Film in meinem Kopfkino ins Rollen bringt, dann muss ich zugeben, dass das nur Musik schafft.

Popcorn oder Nachos?

Popcorn, süß

L.A. oder Berlin?

L.A., L.A. über jede andere Stadt, immer L.A.

Hast du noch etwas, dass du gerne loswerden möchtest?

Zum Abschluss möchte ich nur noch einmal sagen, dass ich super dankbar bin, dass ich und die Ideen, die ich habe, von so vielen Leuten unterstützt werden. Wenn ich ein Ziel habe, dann ist es Leute zu inspirieren und sie unterhalten zu dürfen, denn das ist das allergrößte Privileg in meinem Leben. Daran arbeite ich tagtäglich, um das weiterhin aufrecht zu erhalten. Deswegen freue ich mich umso mehr, wenn es im nächsten Jahr so weitergeht und ich all diese Dinge tun kann, die den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern – vielleicht sogar in Zeiten, in denen es ihnen nicht so gut geht.

Wir bedanken uns bei Riccardo, dass er sich Zeit für unsere Fragen genommen und jede einzelne davon mit Charme und Witz beantwortet hat. Außerdem freuen wir uns unglaublich auf die Veröffentlichung von “Mein Recht zu funkeln” am 28. September und wünschen ihm viel Erfolg dabei und natürlich auch bei all seinen anderen Projekten.

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