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Meet the Speaker: Masha Sedgwick

Meet the Speaker: Masha Sedgwick

Masha Sedgwick ist edgy! Nicht nur in Hinblick auf ihren urbanen Modestil oder der einzigartigen Bildsprache ihres Fashion und Style Blogs masha-sedgwick.com, auf dem sie regelmäßig über sämtliche Themen rund um Mode, Beauty, Lifestyle und Reisen schreibt. Sondern auch (und vielleicht gerade deshalb), weil die junge Berlinerin in ihren persönlichen Blogposts eben auch mal unbequemere Themen anschneidet oder ihre Meinung zu Sachverhalten laut ausspricht.

Dass diese kantige Kombination aus Fashion und standhafter Persönlichkeit dabei mehr als gut funktioniert, zeigt der Erfolg ihres Blogs: Dieser hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 zu einem der erfolgreichsten und reichweitenstärksten Modeblogs in Deutschland entwickelt und machte Maria Astor – wie Masha außerhalb der Reichweite von Smartphones und Kameras heißt ­– zu einem international bekannten Influencer, der regelmäßig in Print und Fernsehen gefeatured wird.

Welches Geheimnis hinter ihrer erfolgreicher Content Strategie steckt, wird die gebürtige Russin ausführlich im Juni auf der CEBIT!signals erklären – ein paar Insights konnten wir Masha aber schon jetzt im „Meet the Speaker“ Interview entlocken:

Wie hebst du dich von anderen Bloggern und Influencern ab? Und was macht deinen Content im Vergleich zu anderen Fashion Blogs oder Instagram Accounts besonders?

Masha: Ich setze auf Hochwertigkeit, Persönlichkeit und Wiedererkennungswert. Ich spreche mich auch mal gegen einen Trend aus, verfolge konsequent eine Linie und versuche stets Meinungsführer zu sein, statt einfach nur einen Trend zu bedienen. So bleibe ich unverwechselbar!

Was macht für dich eine erfolgreiche Kooperation zwischen Influencer und Marken aus? Worin bestehen bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen deiner Meinung nach die größten Gefahren?

Masha: Ich denke, das eine Kooperation vor allem dann erfolgreich wird, wenn zwischen Partner und Influencer eine gute Kommunikation stattfindet, man gemeinsam brainstormt und dem Influencer ein gewisser Spielraum gelassen wird. Andersrum gesagt, sind zu strenge Guidelines meist nicht positiv für eine gemeinsame Kooperation. Denn in diesem Fall steht der Influencer vielleicht in der Gefahr, seine Authentizität zu verlieren – also eben genau das, wovon Influencer Marketing eigentlich lebt!

In deinem Blogpost „Stolz & Vorurteil“ hast du vor einer Weile deinen ganzen Ärger über negative Vorteile gegenüber Influencern hinausgelassen und dich gegen öffentliches Influencer Bashing ausgesprochen. Welche negative Aussage, die du als Influencer von anderen Leuten zu hören bekommst, verletzt dich hierbei am meisten?

Masha: Ich habe letztens gelesen, Influencer würden sich darin auszeichnen, dass sie “nichts können”. Diese Aussage finde ich furchtbar abwertend! Ich meine, viele probieren sich zwar in dieser Branche, doch letztlich schaffen es nur die wenigstens wirklich etwas zu erreichen. Dafür muss man dann also doch ein bisschen mehr als „Nichts“ können!

Zusammen mit Lisa Banholzer veröffentlichst du regelmäßig den Podcast MatchaLatte. Inwiefern unterscheidet sich diese Arbeit vom Schreiben von Blogposts oder der Tätigkeit auf Social Media Plattformen? Und was sind die größten Vorteile eines Podcasts im Vergleich zu anderen Kanälen?

Masha: Ein Podcast ist extrem authentisch, spontan und unterhaltsam! Gleichzeitig kann man viel intensiver über Themen sprechen, die einem am Herzen liegen und auch mehr in die Tiefe gehen. Der Hörer baut so ganz automatisch eine emotionale Bindung zu den Stimmen auf und entwickelt schnell eine Sympathie. Deshalb ist er auch das perfekte Medium für Menschen, die eigentlich keine Zeit für zum Beispiel Youtube haben und gerne ein Medium eher beiläufig konsumieren.

MatchaLatte – der Podcast von Masha Sedgwick & Lisa Banholzer
Podcast MatchaLatte | Quelle: Screenshot Spotify
Welche Großprojekte strebst du für die Zukunft an? Gibt es Ziele oder Meilensteine, die du in deiner Karriere unbedingt erreichen möchtest?

Masha: Ja, aber darüber kann ich noch nicht sprechen. Aber was die Zukunft von Influencer allgemein angeht, so ist es generell wichtig, sich auf Socia Media möglichst breit aufzustellen und vielleicht auch Offline stattzufinden.

Welche drei Veränderungen würdest du dir für 2018 im Influencer Marketing wünschen? Wie kannst du als Content Creator zu diesem Wandel beitragen?

Masha: Content Creator ist ein gutes Stichwort! Das Wort Influencer hat sich ja eher negativ entwickelt, weswegen ein Rebranding stark von Vorteil wäre. Außerdem fände ich es vorteilhaft, wenn dieser Beruf auch wirklich als solcher wahrgenommen werden würde und Firmen nicht versuchen würden, Influencer rein mit Produkten zu bezahlen.

Wie glaubst du wird Influencer Marketing im Jahr 2020 aussehen?

Masha: Influencer Marketing sollte ein etablierter Teil von Marketingstrategien werden und es sollte definitiv mehr Professionalität und Verständnis auf beiden Seiten geben. Das Internet hat Social Media Stars erzeugt und so lange es Social Media gibt, wird es somit auch Influencer geben.

Dabei sollte man allerdings bedenken: Auch im Influencer Marketing wird es langfristige Stars und Eintagsfliegen geben – ähnlich wie auch in der Film- und Musikbranche! Als Influencer musst man sich dann entscheiden: Will ich eher einen „Sommerhit“ landen oder mich langfristig auf dem Markt etablieren?

Wir sind gespannt, welche interessanten Content Strategien Masha für die CEBIT!signals noch für uns bereit hält! Unter dem Titel „Back to the Roots – Warum Content immer noch King ist“ wird sie am 15.06.2018 in Hannover darüber berichten, wie man als Influencer „Sommerhits“ vermeiden und stattdessen mit Podcasts und Audio Content durchstarten kann.

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