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Instagram first – Die neuen Millennial D2C Brands

Eine schier unendliche Auswahl an Produkten und immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspannen machen es uns zunehmend schwerer,  die bestmögliche Kaufentscheidung zu treffen.

Eine neue Generation von Direct-to-Consumer Brands (D2C) versucht genau diese Unsicherheit der Konsumenten auszunutzen – mit neuen, smarten Produkten, die sich damit rühmen, DAS beste in ihrer jeweiligen Kategorien zu sein. Streng genommen sind dies zwar meist Dinge, die eigentlich niemand wirklich braucht. Doch durch geschicktes Storytelling und durchdachte Social Media Feeds schaffen es diese Marken hunderttausende potentielle Kunden zu überzeugen. Doch wie genau funktionieren diese Geschäftsmodelle?

Worum geht’s?

Die sogenannten Direct-to-Consumer (D2C) Brands sind vertikal integrierte Unternehmen, die Designprozess, Herstellung und Absatzkanal unter einem Dach vereinen.
Sie suchen sich eine Nische im Markt und füllen diese mit nur einem Produkt, das dabei als DAS beste in eben dieser Nische vermarktet wird. Anstatt einer breiten Palette und großer Auswahl setzen sie auf nur ein Produkt -das besser und preisgünstiger ist, als von etablierten Marken gewohnt.

Bekannte Beispiele sind:

Instagram Screenshots

Wie funktioniert’s?

Story Building

Für Instagram optimierte Produkte, die einen ganzen Lifestyle mitverkaufen. Auch wenn manch einer vielleicht argumentieren könnte, dass dies dazu führt, dass viele der Marken völlig austauschbar aussehen  – man denke an minimalistische Logos, “Millenial Pink” und dazu Schriftzüge in Futura oder einer 70s inspirierten Schriftart. Bis ins Detail kuratierte Instagram Feeds tun ihr übriges und manifestieren das Image und die Geschichte hinter der Marke.

Technologie und Infrastruktur

Schlanke Platformen wie Shopify oder Stripe, einfacher Zugang zu globalen Lieferanten und schnelles Prototypen vereinfachen die Prozesse. Häufig sorgt ein “Mobile first” Ansatz für ein lückenloses Einkaufserlebnis aus dem Instagram Feed direkt in den Warenkorb des Users.

Daten

Die kontinuierliche Erhebung qualitativer und quantitativer Kundendaten sind das A und O, um die Produkte immer besser an Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Diese Daten erlauben es den Unternehmen zudem, Performance Marketing Kanäle und ausgeklügelte CRM Kampagnen bis ins Kleinste zu optimieren. Manche Marken sind dabei so abhängig von ihren Kundendaten, dass sie sich seit der neuen DSGVO gar aus dem europäischen Markt zurückgezogen haben:

VC Funding

Sobald eine Nische gefunden und ein Produkt entwickelt ist, dass den hohen Versprechen gerecht wird, sind extrem schnelles Skalieren und massive Finanzierungsrunden oftmals der steile Weg zum Erfolg für D2Cs. Ein großer Teil des eingesammelten Geldes fließt dann in die Lead Generierung  und insbesondere Social Media Marketing. Dabei ist Instagram inzwischen der wichtigste Erfolgsfaktor und überholt Facebook zunehmend als attraktivster Weg, so schnell wie möglich riesige Reichweiten zu generieren.

In gewisser Weise wird die spezifische Nische einer D2C Brand so zu einem Winner-Takes-It-All Markt: Die Firma mit dem höchsten Funding und den größten Werbeausgaben verdrängt alle anderen Player aus der gleichen Nische.

 

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