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Im Interview: Beauty- und Styling-Ikone Farina Opoku

Wenn der eigene Name zur Marke wird. Farina Opoku. Novalanalove. Bloggerin und Influencerin. Seit Anfang August diesen Jahres steht fest, Farina hat ihr eigenes Fashion-Label gegründet “Farina Opoku” und seit dem 16. August können wir ihre wundervolle, mit Liebe zum Detail kreierte Kollektion shoppen. Wie es zu ihrem Label kam, wie so ein Entstehungsprozess aussieht, wer ihre Muse ist und dass jeder mal einen “Ich schmeiß alles hin”-Moment hat, erfährst du in diesem Interview. Sit down, relax and get inspired by Farina Opoku!

Wie entstand Farina Opoku? Wie kam die Idee dazu?

Letztendlich war das ein lang gehegter Traum von mir. Ich habe schon immer davon geträumt, mir meine eigenen Kleider zu schneidern, damit ich genau das tragen kann, was mir wirklich gefällt. Diese Idee habe ich im Laufe der Jahre immer weitergesponnen und konnte sie letztendlich dieses Jahr zusammen mit meiner Familie realisieren.

Seit wann arbeitest du an Farina Opoku? Also, wie lange hat die Entstehung von Farina Opoku gedauert?

Schon seit circa eineinhalb Jahren. Es dauert unglaublich lange alles zu designen, die passenden Fabriken und Stoffe zu finden. Es gab ein langes hin und her, bis ich endlich das finale Produkte in den Händen halten konnte.

Gibt es eine bestimmte Message, die sich hinter deiner Brand versteckt? Wie läuft der Prozess von der Idee bis hin zum tatsächlichen Produkt ab? Welches Produkt war das Erste?

Die Message ist, dass jeder sich in den Sachen wohlfühlen soll und an seine Träume glauben soll! 🙂 Die Schnitte der Kleider sind so konzipiert, dass auch kurvige Frauen sie tragen können und ihren Körper so perfekt in Szene setzen können.

Der Prozess beginnt jedes Mal natürlich mit der Idee. Ich hole mir zunächst Inspirationen auf Reisen oder von Teilen, die ich in der Stadt irgendwo sehe. Diese Inspirationen wandle ich so lange um, bis sie meinem Optimum entsprechen und dann geht das ganze weiter mit der Stoffauswahl, Produktion etc.

Welches ist dein persönliches Lieblingsteil?

Ehrlich gesagt habe ich kein Lieblingsteil, ich liebe die gesamte Kollektion 🙂 Wenn ich mich aber absolut festlegen müsste, dann die Lederjacke! Die ist wirklich butterweich und durch die goldene Hardware ein besonderes Stück, was einzigartig ist.

Wer ist deine größte Inspiration? Muse?

Ich habe keine bestimmte Person, die mich besonders inspiriert hat. Ich habe durch meinen Beruf die Möglichkeit gehabt viele Orte zu bereisen und so verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Stilen kennen zu lernen. Dort habe ich mich am meisten von inspirieren lassen. Im weitesten Sinne könnte man aber sagen, dass Lana del Rey meine absolute Inspiration für viele Looks und Lifestyle ist.

Gab es mal einen Moment, indem du alles hinschmeißen wolltest? Wenn ja, hast du Anregungen, was man gegen solche Momente, die wohl immer dazugehören, helfen?

Natürlich haha! Wenn ich mir die Teile in meinem Kopf schon vorgestellt habe, das erste Musterbeispiel kam und es einfach eine Katastrophe war! Wir haben häufig noch einmal die Produktion gewechselt, da es einfach nicht gepasst hat. Ich habe mir dann immer wieder in den Kopf gerufen, wie es sich anfühlen muss, wenn ich Leute auf der Straße in meinen Sachen sehe. 🙂 Dieses Gefühl hat mir geholfen durchzuhalten.

Würdest du es generell jedem Blogger empfehlen, sich eine eigene Marke aufzubauen?

Pauschal würde ich sagen nein, da wir alle so unterschiedlich sind und im Endeffekt jeder selbst für sich entscheiden muss, ob eine eigene Marke das richtige für ihn oder sie ist. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten sich etwas aufzubauen und etwas Langfristigeres als Instagram zu erschaffen. Eine eigene Marke müssen auch nicht zwingend Produkte oder Kleidung sein, man kann sich selbst auch anders “vermarkten”, durch einen Podcast oder einen Blog im Magazinstil.

Hast du ein paar Tipps für Blogger/Influencer, die sich auch selbstständig machen wollen mit einer eigenen Marke?

Durchhaltevermögen und gute Partner sind unglaublich wichtig! Und ohne ein Team, auf das man sich 100% verlassen kann, klappt es nicht.

Hast du schon Pläne für die Zukunft? Wohin wird es Farina Opoku noch führen?

Natürlich! Wir wollen das Produktsortiment stetig erweitern und arbeiten antizyklisch bereits an der Sommer und Winterkollektion nächsten Jahres.

Ui schön! Wird es vielleicht sogar andere Produkte geben, also nicht nur in Fashion Richtung, eventuell auch in Richtung Beauty?

Das möchte ich noch nicht verraten, aber natürlich wäre es ein Traum von mir auch einmal Beauty Produkte rauszubringen.

Wird es vielleicht sogar einen Laden/Popup Store geben?

Da ist definitiv etwas in Planung, sehr wahrscheinlich zum klassischen Weihnachtsgeschäft.

Wir bedanken uns herzlich bei Farina für dieses Interview und wünschen ihr und ihrem Team nur das Beste, sowie weiterhin ganz viel Erfolg! Schaut auf jeden Fall im Farina Opoku Shop vorbei. Es lohnt sich. 🙂

Die Interviews, wie dieses von Farina, aber auch Riccardo Simonetti’s, motivieren uns hier im Büro immer sehr! Dich auch? Dann schau doch mal bei uns auf der Plattform vorbei, vielleicht ist ja die perfekte Kooperation für dich dabei. 🙂