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Generation Online – Wer steckt dahinter?

Ständig am Handy, ständig online, ständig abwesend und versunken in der Social Media Welt. Die Rede ist von der Generation Z oder eben auch der Generation Online. Denn das machen sie ja auch den ganzen Tag, oder? Immer die neuesten Postings oder YouTube Videos verfolgen, möglichst schnell auf alle Messages antworten und alles vom Tag in der Story festhalten.

Sind es aber wirklich nur die “jungen Leute”, die sich dem Bann nicht entziehen können? Sind die Unterschiede zwischen ihnen und den alten Hasen wirklich so groß? Schauen auch nicht diese ziemlich oft auf das Handydisplay? Wir haben uns mit diesen Fragen beschäftigt und versucht herauszufinden, wie der Generationsunterschied tatsächlich aussieht und ob es wirklich eine Generation Online gibt.

Generation Z vs. X

Was verbirgt sich erstmal hinter diesen Abkürzungen und Generationsbezeichnungen? In der Generation X sind Menschen, die zwischen 1965 und 1989 geboren sind, zusammengefasst. Die Generation Z hingegen sind zwischen 1995 und 2010, also im Zeitalter der Technik und Digitalisierung, geboren.

Sie sind mit den Entwicklungen des digitalen Fortschritts aufgewachsen und haben von Beginn an gelernt, mit Smartphones, Social Media & Co. umzugehen. Sie sind sogenannte Digital Natives. Die Generation X, oder auch die Generationen davor, mussten erst den Umgang mit neuer Technik mit der Zeit lernen und sich bewusst damit auseinandersetzen.

Digital Natives als Alleskönner

Rein formal besteht also ein Unterschied zwischen den Generationen und ihrer grundsätzlichen Kompetenz im Umgang mit neuen digitalen Medien. Digital Natives sind jedoch nicht allein durch die Tatsache ihres Geburtsjahres echte Alleskönner in der Digitalisierung, Social Media & Co. Auch hier spielen persönliche Interessen, Kultur, Umstände, Familie, Freunde etc. eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, ob man bestimmte digitale Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt oder erlernen will. Denn Lernen ist genau das Stichwort.

Auch unter den Digital Natives gibt es Menschen ohne Smartphone oder Instagram Profil, die auch noch nie ein iPad in der Hand hatten. Klar, ist die Mehrheit vermutlich fit im Umgang mit diesen Dingen – pauschalisieren sollte man hier trotzdem nicht. Viele müssen den Umgang eben erst erlernen und das kann auch viel Anstrengung und Zeit kosten.

Die digitale Kompetenz wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, sodass besonders in der Arbeitswelt Digital Natives gefragt sein werden. Digitalisierung bedeutet auch Innovation und das kann besonders in der Start-Up Welt von Vorteil sein, wenn solche Kompetenzen genutzt werden können, um etwas Neues und Kreatives zu schaffen. Auch viele Großkonzerne oder etablierte Unternehmen sollten auf diesen Zug aufspringen, um auch in Zukunft noch präsent zu bleiben.

Immer online = immer faul?

Für die Generation X sind die digitalen Medien notwendig, da sie das Hauptmittel für die Informationsbeschaffung, Kommunikation und eben alle Dinge sind, die vorher nur mühsam und aufwendig erledigt werden konnten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, wie es so schön heißt, und das bedeutet auch, er sucht sich den einfachsten Weg seine To-do’s abzuarbeiten.

Digitale Medien sind nicht nur praktisch, modern und kreativ, sondern auch einfach zu nutzen, intelligent und zukunftsträchtig. Es ist fast schon unglaublich, dass selbstfahrende Autos, künstliche Intelligenz und eHealth keine neuen Modewörter sind, sondern näher an der Realität dran sind, als man denkt.

Vielleicht wird irgendwann alles über das Internet abgewickelt und wir sitzen nur noch zuhause vor dem Bildschirm. Vielleicht leben wir aber auch in einer Welt, in der digitale Medien eine Zukunft bringen, in der wir endlich Zeit für das Wesentliche haben, da uns so viele Dinge abgenommen werden.

Ältere Generationen wissen, worauf es ankommt

Und bei den ganzen Szenarien und möglichen Optionen sind es wahrscheinlich die älteren Generationen, die genau wissen, worauf es im Leben ankommt.

Jeder sollte für sich herausfinden, was am wichtigsten im Leben ist. Das bedeutet nicht gleich, dass Menschen, die viel Zeit online verbringen, ihren Lebenssinn verloren haben. Es ist wichtig, eine Balance zwischen all den Dingen zu finden, die einen tagtäglich beschäftigen und sich dabei nicht in der Onlinewelt oder jener Welt zu verlieren, die einem besonders wichtig erscheint. Sei es Social Media Kanäle oder andere Leidenschaften, die einen davon abhalten können, man selbst zu sein.

Eine gemeinsame Herausforderung

Wir denken, dass es insgesamt gar nicht so einen großen Unterschied zwischen den Generationen gibt und man nicht solche harten Grenzen ziehen kann, wenn es um digitale Themen geht. Jeder hat sich in irgendeiner Form mit dem digitalen Wandel konfrontiert gesehen und entschieden zu lernen und neue Fähigkeiten zu entwickeln oder eben nicht auf den Zug mit aufzuspringen. Fest steht: es kamen und kommen zahlreiche Herausforderung auf uns alle zu. Wie jeder einzelne damit umgeht, ist ihm überlassen und hängt nicht wirklich von dem Geburtsjahr ab.

Wie stehst du zu dem Thema? Fühlst du dich einer Generation oder Gruppe zugehörig? Wir denken es kommt immer auf die einzelne Person und deren Einstellung gegenüber den verschiedenen digitalen Themen an, und wie die Erfahrungen damit in der Vergangenheit aussahen. Wir sind jedenfalls gespannt, welche Generation folgen werden und ob die noch öfter online sind oder sich in eine andere Richtung orientieren werden.

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