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Der Mythos Instagram Shadowban – Alles, was Du wissen musst!

Instagram_Shadowban

Der Mythos über den Shadowban verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch die Instagram Community. In kurzer Zeit wurden eine Vielzahl an Artikel dazu verfasst, Tools zur Überprüfung entwickelt und angeregte Diskussionen in diversen Foren geführt. Zum Ursprung: Was ist überhaupt ein Shadowban und wann ist man davon betroffen?

Shadowban:

Ein Shadowban (wörtlich aus dem Englischen übersetzt die “Schattensperre”) hat den Sinn Spammer davon abzuhalten, was sie am liebsten tun, nämlich spammen! Das klingt ja eigentlich sinnvoll. Das Phänomen, für das die Instagram Community diesen Begriff übernommen hat, blockierte jedoch nicht nur Spammer sondern auch viele unschuldige Profile.

Die Blockade äußerte sich durch stark eingeschränkte Sichtbarkeit der betroffenen User insofern, dass sie von Personen, die ihnen nicht bereits folgten, quasi nicht gefunden werden konnten. Bei Verwendung eines beliebten Hashtags wie #bloggerlifestyle war der Post für Follower und den User selbst normal sichtbar, für nicht-Follower jedoch nicht. Demnach konnten die betroffenen Nutzer nur rätseln wieso ihre Like und Engagement Quote täglich weiter abfiel.

Die Wahrheit dahinter?

Instagram hat einen neuen Algorithmus eingeführt! Der Sinn des Updates war, dass bei der ständig wachsenden Anzahl an Nutzern und Posts, laut Instagram mehr als 70% der Bilder in einem Feed ungesehen blieben. Die Kernfunktion des neuen Algorithmus ist es, die Reihenfolge der Posts in einem Feed primär nach folgenden Kriterien zu sortieren:

  • Welche Inhalte gefallen Dir?
  • Welchen Menschen schickst Du Direktnachrichten?
  • Nach welchen Accounts suchst Du?
  • Welche Personen kennst Du im wirklichen Leben?

Diese individuell angepasste Reihenfolge soll Nutzern “priorisierte” Posts zuerst ausspielen, weiterhin aber die Möglichkeit lassen, alle Posts zu sehen, wenn sie lang genug durchscrollen.

Der Zusammenhang mit dem Shadowban?

Zusätzlich zu dem neuen Algorithmus hat Instagram ein paar weitere Anpassungen vorgenommen, dazu gehört striktes vorgehen gegen nicht-menschliche Accounts (z.B. Fake Follower) und Interaktionen (z.B. Bots). In weiterer Folge sind einige Firmen, wie MassPlaner und Instagress, die es ermöglichten für eine kleine Summe Geld großes Follower-Wachstum zu erzeugen, langsam verschwunden und das Follower-Wachstum sowie die Engagement Rate vieler Nutzer fielen ins Bodenlose.

Im Zuge dieser Aufräumaktion wurden auch einige Hashtags gesperrt, deren Inhalte potentiell nicht den Instagram Guidelines entsprechen könnten. Ein gesperrtes Hashtag erkennt man daran, dass nur Top Posts und keine Recent Posts angezeigt werden. Bei der Mehrheit dieser banned Hashtags ist der Sperrgrund offensichtlich, bei anderen, wie im folgenden Beispiel #boho, weniger. Plann That hat einige weitere Details zu banned Hashtags zusammengefasst.

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Niedrigere Engagement Rate trotz echter Follower und Interaktionen?

Der neue Algorithmus, der sich für Nutzer eigentlich positiv auswirken sollte, hatte wie Heiko Hebig, Partnerships Manager bei Instagram Deutschland verkündete zu Beginn einen Defekt: “Es gab für kurze Zeit einen Fehler, der verursachte, dass Bilder und/oder Videos von einigen Konten gar nicht in einigen Hashtag-Suchen erschienen.” Die Behebung dieses Fehlers im April 2017 war zeitgleich mit Posts vieler Nutzer, dass ihr Shadowban jetzt endlich weg sei.

Zum anderen wurden, durch das Sperren von Bot-Accounts, auf bestimmten Hashtags allgemein weniger Likes und Follows vergeben. Vorsicht: Nutzer die sehr viel kommentieren, liken und posten, können von dem Algorithmus fälschlicherweise als Spam kategorisiert werden.

Fazit

Der neue Algorithmus soll die Usability von Instagram verbessern, den Spaß durch individuell angepassten Content erhöhen und gleichzeitig durch Sperren nicht-menschlicher Accounts und Interaktionen die Fairness erhöhen. Zusätzlich gibt er einen Anreiz, da guter Content, der gut ankommt durch höheres Ranking belohnt wird. Solange man also die Spielregeln befolgt und darauf achtet, keine gesperrten Hashtags zu nutzen, steht dem organischen Wachstum nichts im Weg 🙂

HeikoHebig_Instagram_Shadowban

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