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5 Irrtümer über das Bloggen

Du willst Blogger werden und deiner Leidenschaft des Schreibens nachgehen und dabei noch etwas Geld verdienen? Du willst regelmäßig Menschen mit deinen Inhalten berühren, unterhalten, zum Nachdenken anregen oder sogar aufklären? Und das alles natürlich mal ebenso nebenbei? Dann solltest du vorher mehr über diese 5 Irrtümer erfahren!

1. Mit Bloggen kannst du ohne großen Aufwand schnell Geld verdienen

Bloggen ist ein ganz schönes Stück harte Arbeit. Du solltest versuchen, regelmäßig zu posten und immer am Ball zu bleiben, damit du an deinem Erfolg arbeiten kannst. Erfolg sollte dabei aber nicht bedeuten, möglichst viel Geld mit deinem Blog zu verdienen. Wenn das die Hauptmotivation für das Schreiben eines Blogs ist, solltest du dir nicht allzu viel von diesem “Erfolg” erhoffen.

Das, was wirklich zählen sollte, ist die Leidenschaft und der Spaß am Schreiben. Der Fokus sollte nie sein, eine Kampagne nach der anderen abzuwickeln, sondern vielmehr Menschen mit deinen Inhalten zu begeistern. Und das kann sehr viel Aufwand bedeuten und wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, passende Bilder dazu zu erstellen oder zu finden und in Kontakt mit deiner Community zu bleiben, ist sehr aufwendig. Aber es wird sich umso mehr lohnen, wenn du immer positiveres Feedback von deiner Leserschaft bekommst. Wenn du also dran bleibst und dir Zeit nimmst, kannst du sehr erfolgreich werden. Das dauert jedoch so seine Zeit 😉

Zudem kommt auch der Kostenfaktor hinzu, welcher das Bloggen schon weniger einfach erscheinen lässt. Mit der Zeit wird sich dein Blog professionalisieren und du brauchst z.B. anderes Equipment, eine eigene bezahlte Domain oder auch bestimmte Tools für die Erstellung schöner Blogbeiträge oder Bilder. Somit wirst du auch einige Investitionen tätigen müssen, um deinen Blog auf Vordermann zu bringen.

2. Bloggen kann doch jeder

Auch wenn es immer so aussieht, dass es so einfach ist Blogger zu sein und “einfach über irgendwas” zu schreiben – nicht jedem liegt dieses Hobby oder dieser Beruf. Es kommt darauf an, ob du viel von dir und deinen Gedanken preisgeben möchtest, wie viel Zeit du für das Bloggen aufbringen kannst, ob du auch z.B. mit negativen Kommentaren umgehen kannst und vor allem: ob du etwas Einzigartiges bieten kannst, was auf anderen Blogs noch nicht zu finden ist. Denn letztendlich bist du es, der sich selbst zum Schreiben und allem was dazu gehört, motivieren kann und du entscheidest darüber, ob du bloggen willst oder nicht!

Bei der Flut an Bloggerseiten ist es schwer, sich abzuheben. Umso wichtiger ist es, eine Nische zu wählen oder etwas besonderes an deinem Blog zu haben, sodass du ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen hast. Selbst wenn du, ebenso wie einige andere, über deine Mode-Leidenschaft schreiben willst, solltest du dir eine kleine Besonderheit einfallen lassen, die deinen Blog und deinen Content einzigartig machen. So wirst du auch eine bessere Bindung zu deiner Community aufbauen und irgendwann sogar ein echter Experte auf deinem Gebiet sein.

3. Blogger schreiben das nur, weil sie Geld dafür bekommen

Besonders in letzter Zeit, seitdem die Werbekennzeichnungsmaßnahmen verschärft wurden, hat man das Gefühl, überall nur #Werbung, #Ad oder sonstige Kennzeichnungen zu sehen. Das vermittelt natürlich schnell den Anschein, dass jeder zweite Beitrag nur durch eine bezahlte Kooperation entstanden ist. Das ist aber gar nicht immer gleich der Fall. Prinzipiell müssen sämtliche Beiträge mit Werbekennzeichnungen versehen werden, bei denen Marken, bestimmte Personen oder Orte erkenntlich sind, ob Blogger nun für den Beitrag bezahlt wurden oder nicht.

Klar gehen Blogger Kooperationen mit Brands ein und es entstehen dadurch Beiträge zu einem bestimmten Thema, Produkt oder einer Dienstleistung. Das sollte aber nicht bedeuten, dass die Brands den Influencern eine bestimmte Meinung in den Mund legen und sie sich deshalb in bestimmter Form über die Marke/Produkt etc. äußern. Wähle am besten eine Kampagne nur aus, wenn sie auch wirklich zu dir und deinen Themen passt. Dann wirst du auch authentische Inhalte kreieren und ein intensiveres Vertrauen zu deinen Lesern aufbauen.

4. Leser gewinnt man in Nullkommanix

Einfach jeden Tag über irgendetwas schreiben, bringt die Leser schon von ganz allein – ist ein großer Irrtum. Tägliche Blogbeiträge bringen nicht automatisch hohe Seitenaufrufe. Du solltest deine neuen Beiträge auch bewerben und auf anderen Kanälen promoten. Hierbei eignet sich z.B. Instagram, Facebook oder Pinterest. Auch ein Newsletter kann Aufmerksamkeit generieren und deine Seitenaufrufe erhöhen. Social Media Kanäle gehören mittlerweile zum Blogger-Alltag dazu und können dir viel Aufmerksamkeit für deinen Blog verschaffen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Suchmaschinen-Optimierung eine große Rolle, da so dein Beitrag sichtbarer wird und du mehr Leser dazu gewinnst.

Manchmal ist es auch besser, nicht einfach irgendeinen Beitrag zu veröffentlichen, sondern sich die Zeit zu nehmen, für ausführliche Recherchen oder ausgiebiges Gedanken-Sortieren. Denn so kann ein Beitrag mit Mehrwert entstehen, der deinen Lesern garantiert mehr bringt, als ein Beitrag, mit dem du dich nicht von der breiten Masse abheben kannst.

5. Die Themen ergeben sich schon von alleine

Planlos einen Blog zu starten, wird dich und deinen Blog nicht weiterbringen. Jeder Blogger sollte sich früher oder später (am besten früher ;)) Gedanken über eine Strategie machen, die man mit seinem Blog verfolgt. Du solltest dir überlegen, wohin du mit deinen Inhalten willst, welche bestimmten Zahlen du bis wann erreicht haben willst oder einfach überlegen, warum du deinen Blog führen möchtest. So kann es dir an manchen Tagen einfacher, an manchen schwerer fallen, zu wissen, über was du heute schreiben sollst. Dabei kann dir z.B. ein Redaktionsplan helfen, mit dem du deine Themen planen kannst – und das so weit im Voraus wie du möchtest! So wirst du immer eine Idee haben, über was du schreibst und bestimmt weniger Druck verspüren.

Das waren für uns die wichtigsten Irrtümer, die über das Bloggen bestehen. Wir hoffen, wir konnten einige davon richtig stellen und die eigentlichen Wahrheiten dahinter aufdecken. Welche Irrtümer oder Wahrheiten über das Bloggen haben dich schon mal betroffen?

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