Home » Influencer Guide » Vom Hobby-Blogger zum Vollzeit-Job

Vom Hobby-Blogger zum Vollzeit-Job

From Hobby to Full-Time Blogger - blogfoster Academy

Wer kennt sie nicht die Chiara Ferragnis und Kristina Bazans dieser Welt? Mittlerweile weltberühmte Bloggerinnen, die ein Millionen-schweres Business aus ihren Blogs gemacht haben. Doch jeder von ihnen hat einmal klein angefangen. Wir haben einmal ein paar hilfreiche Tipps gesammelt, die man beachten sollte, um aus seinem Hobby-Blog einen Vollzeit-Job zu machen.

Vom Hobby-Blogger zum Vollzeit-Job

Für jeden Blogger ist es wahrscheinlich ein großer Traum sein Hobby als Beruf ausüben zu können. Mit wachsendem Erfolg eines Blogs wächst automatisch auch der Druck immer neuen und vor allem guten Content zu produzieren. Da ein Blog einiges an Zeit in Anspruch nimmt, kommt es früher oder später zu Komplikationen mit dem Job oder dem Studium.

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist enorm und oft auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Die süße Freiheit sein eigenes Ding zu machen ist zwar verlockend, aber dennoch solltest Du Dir im Vorfeld ein paar grundlegende Fragen stellen und wichtige Aspekte durchdenken:

Wo stehe ich mit meinem Blog?

Bevor Du über eine Selbstständigkeit nachdenkst, solltest Du genau analysieren, wie Du mit Deinem Blog aufgestellt bist. Hast Du eine feste Leserschaft, die Dir schon länger treu ist? Hast Du feste Kooperationspartner, mit denen Du schon öfter zusammengearbeitet hast? Bist Du gut vernetzt und hast bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad mit Deinem Blog erreicht?

Wenn alle Du diese Fragen mit “ja“ beantworten kannst, dann hast Du auf jeden Fall  eine solide Basis, auf der Du Deine Selbstständigkeit aufbauen kannst. Sich gleich von Anfang an als Blogger selbstständig zu machen, hat oft wenig Sinn, da Dein Blog noch am Anfang steht und noch keine relevanten Besucherzahlen vorzuweisen hat. Man wird nicht über Nacht zum neuen It-Blogger und hat tausende Follower. Der Aufbau einer festen Community kann mehrere Jahre dauern und erfordert viel Fleiß und harte Arbeit.

Wie viel Geld benötige ich Monat? Und decken die Blog-Einnahmen das ab?

Eine entscheidende Frage, die immer mit als erstes bedacht werden muss. Schließlich muss man auch von seinem Blog leben können. Überlege Dir genau, welche Einnahmen Du mit Deinem Blog erzielst und wie viel Du benötigst. Handelt es sich um feste Kooperationen, mit denen Du regelmäßig Geld verdienst? Diese Ausgangssituation ist auf jeden Fall am besten. Feste Honorare, mit denen man in regelmäßigen Abständen planen kann, schaffen eine gewisse Sicherheit.

Sind es jedoch wechselnde Kooperationspartner, die Dich am liebsten nur mit materieller Ware bezahlen, dann solltest Du Deine Kooperationsstrategie definitiv überdenken. Natürlich ist es schön, neue Sachen zu bekommen, aber am Ende des Tages finanziert Dir eine neue Tasche oder ein T-Shirt auch nicht Deine Miete.

Auch platzierte Affiliate-Links und Werbebanner können Dir regelmäßige Einnahmen bescheren. Zwar halten sich die Beträge in Grenzen, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Dennoch ist es ratsam für den Anfang auf finanzielle Rücklagen zurückgreifen zu können, falls es Startprobleme gibt. Und für die allergrößte Not solltest Du auch beruflich einen Plan B in der Hinterhand haben. Natürlich möchte man nicht gleich den Worst Case planen, aber sich blauäugig in ein Abenteuer stürzen, kann auch schnell nach hinten losgehen. Von daher ist es auch von Vorteil einen anerkannten Abschluss in der Tasche zu haben, um im Notfall auf etwas zurückgreifen zu können, ohne wieder bei 0 anzufangen.

Kann ich selbstständig arbeiten und mich selbst organisieren?

Wie schon am Wort erkennbar ist Selbstständigkeit für Selbstständige das A&O! Das bedeutet vor allem gutes Zeitmanagement, Selbstorganisation und Verantwortungsbewusstsein. Wer beruflich bloggen will ist zwingend an Abgabetermine und Deadlines gebunden. Mit der eigenen Zuverlässigkeit steht und fällt alles. Während man als Hobby-Blogger den Luxus genießt, nach Lust und Laune publizieren zu können, ist man als Vollzeit-Blogger auf die Kooperationen mit Unternehmen angewiesen und kann sich keine Verzögerungen erlauben. Gute Arbeit spricht sich rum, aber Schlechte noch viel mehr. Daher sollte man von Anfang an einer soliden Arbeitsweise nachgehen.

Ein weiterer Punkt ist die Selbstmotivation. Bist Du in der Lage Dich selber zu pushen, auch wenn es mal nicht so gut läuft? Jedes Business muss gelegentlich Tiefschläge verkraften und versuchen diese bestmöglich wegzustecken. Auch als Blogger kann Dir das passieren. Dabei ist es wichtig nicht in Mitleid zu versinken, sondern das Problem zu analysieren und versuchen daraus zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Fazit: lernen von den Besten

Wir haben Chiara Ferragnis Erfolgsgeheimnis zwar nicht lüften können aber dafür konnten wir Dir ein paar grundsätzliche Tipps mit auf den Weg geben. Disziplin, Geduld und Leidenschaft sind sicherlich die drei wichtigsten Grundzutaten, um einen Hobby-Blog in einen Vollzeit-Job zu verwandeln. Außerdem schadet es nie, sich einmal bei anderen Bloggern, die bereits in Vollzeit bloggen zu erkundigen. Wir haben Dir hier ein paar hilfreiche Posts zusammengestellt:

  1. Viktoria von mymirrorworld.com verrät Dir Warum Bloggen der einfachste Job der Welt ist?
  2. Christina von christinakey.com beantwortet Häufig gestellte Blogger Fragen
  3. Anika von lavendelblog.de schreibt über das Arbeiten als hauptberufliche Bloggerin

Bild

Newsletter

Melde Dich für den blogfoster Academy Newsletter an und erhalte die neuesten Artikel und weitere spannende Aktionen und Inhalte direkt in dein Email-Postfach


Kontakt

Hast Du Fragen? Dann schreib uns über das Kontaktformular und wir melden uns bei Dir.