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Umzug von Blogger zu WordPress: Vor- und Nachteile

Move from Blogger to WordPress - Umzug von Blogger zu Wordpress

Ein professioneller Web-Auftritt – das ist der Wunsch vieler Blogger, die erfolgreich bloggen möchten. Während die kostenlose Plattform Blogger am Anfang einer jeden Blogger-Karriere sehr verführerisch klingt, gelangen viele Blogger bereits nach kurzer Zeit an den gleichen Punkt: Unzufriedenheit mit dem eigenen Blog. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein, aber für die meisten steht schnell fest: ein Umzug von Blogger zu WordPress muss her.

Warum sich ein Wechsel von Blogger zu WordPress auch für Dich und Deinen Blog lohnen könnte, verraten wir Dir zusammen mit nützlichen Tipps rund um den Umzug in diesem Artikel.

Disclaimer: Wir möchten mit diesem Artikel in keinster Weise Blogger-Blogs schlecht reden oder als unprofessionell darstellen, sondern sprechen nur aus unserer eigenen Erfahrung mit den beiden Plattformen. Der Artikel dient lediglich als Überblick – Einzelheiten können je nach Situation und Blog sehr unterschiedlich sein.

Bitte beachte, dass wir in diesem Artikel von einem selbstgehosteten Blog über www.wordpress.org und nicht der kostenlosen Variante – ähnlich der von Blogger – www.wordpress.com sprechen. Einen detaillierten Vergleich zwischen beiden Versionen kannst Du bei Ellen von Elmastudio finden.

Warum ein Umzug von Blogger zu WordPress sinnvoll ist

Ein Umzug von Blogger zu WordPress hat viele Vorteile, die für jeden Blogger unterschiedlich wichtig sind. Generell berichten User, die mit ihrem Blog von Blogger zu WordPress gewechselt sind von folgenden positiven Erfahrungen:

Ein großer Aspekt für viele Blogger ist die Unabhängigkeit. Blogger ist eine Plattform von Google; Dank der nahen Verbindung zu Google ist so die Integration anderer Google-Dienste besonders einfach. Dies bedeutet aber auch, dass Google die Richtlinien vorgibt und sogar Blogs löschen kann, die sich nicht an bestimmte Regeln halten. Ein selbst gehosteter Blog bei WordPress hingegen gehört komplett Dir – dort bestimmst Du über Regeln, Updates und mehr.

Als noch wichtiger empfinden die meisten Blogger, dass WordPress weitaus mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet als die Plattform Blogger. Neben unzähligen erwerblichen Themes und Plugins gibt es jede Menge kostenlose Template-Vorlagen, die nach eigenen Wünschen angepasst werden können und Dein Blog so eine individuelle Note verleihen.

Blogger-Nutzer kennen das Problem – die Benutzerfreundlichkeit des Editors lässt zu Wünschen übrig. Die Formatierung eines Artikels wird zur Nervensache und am Ende sieht nichts so aus, wie es eigentlich sein sollte. Weil WordPress nicht nur eine Blog-Plattform, sondern in erster Linie ein Content-Management-System ist, gibt es hier nicht nur weniger Probleme, sondern auch eine bessere Benutzeroberfläche.

Bei Problemen jeglicher Art, steht Dir außerdem eine riesige WordPress-Community zur Seite. Die kommt vor allem dann gelegen, wenn es Probleme mit dem Design oder Plugins gibt, für die das eigene Know-How nicht (mehr) ausreicht. Häufig bieten auch Anbieter von Themes beim Kauf integrierten Support, was Fragen rund um Dein Blogdesign betrifft.

Voraussetzungen, Kosten und Sicherheit

Bevor Du einen eigenen Blog bei WordPress installieren kannst, solltest Du allerdings einige Dinge beachten. Denn neben all den Vorteilen von WordPress, dürfen ein paar Aspekte nicht vergessen werden:

Das wären zum Einen die Kosten – bei einem selbst gehosteten Blog benötigst Du eine Domain, Webhosting und ein Theme. Während Du Dir zwar ein kostenloses Theme aussuchen kannst, sind die Kosten für die Domain und das Webhosting nicht zu umgehen. Die Kosten dafür variieren und sind abhängig von Deinen Anforderungen an die Anzahl der Domains, Speicherplatz und sonstigen Tools. Günstige Webhosting-Pakete bekommst Du schon ab ca. 5€ monatlich.

Ein anderer Aspekt ist die Sicherheit Deines Blogs. Während Google sich bei Blogger um Updates und die Sicherheit kümmert, musst Du Deinen Blog bei WordPress selber vor Hackern und Spam schützen. Aber keine Angst, auch hier gibt es eine Menge Plugins, die Dir die Arbeit am Blog rund um die Sicherheit erleichtern.

Entscheidest Du Dich nun, mit Deinem Blog von Blogger zu WordPress zu ziehen, hilft Dir auch hier ein Plugin. Das Plugin Blogger Importer Extended ermöglicht Dir die Übertragung aller Links, Kommentare und Beiträge auf Deinen neuen WordPress-Blog – nichtsdestotrotz kann es sein, dass Du nach dem Import jeden Beitrag einzeln bearbeiten musst, da die Formatierung von Bildern und Schrift nicht übertragen wird.

Hier findest du Hilfe

Konnten wir Dich von einem Umzug von Blogger zu WordPress überzeugen? Zum Glück bist Du nicht die erste Person, die diesen Schritt wagen möchte. Vor Dir haben das schon etliche andere Blogger getan und netterweise detaillierte Tutorials darüber geschrieben, wie so ein Umzug am besten über die Bühne läuft. Schau einfach mal bei Clara Bour, Kochkarussel oder Bling Bling over 50 vorbei.

Bist Du bereits von Blogger zu WordPress umgezogen oder denkst Du auch über einen Umzug von Blogger zu WordPress nach? Teile uns Deine Erfahrungen und Überlegungen gerne in den Kommentaren mit!

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