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Social Media für Blogger – Welche Channels sich lohnen und welche Du Dir sparen kannst

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Als Blogger ist man natürlich stets daran interessiert sein Blog zu optimieren und möglichst viele neue potentielle Leser auf seine Inhalte aufmerksam zu machen. Allerdings ist die eigene Zeit als Blogger auch sehr wertvoll und mit immer neuen Plattformen muss man irgendwann Abstriche machen und sich fragen, welche Social Media Plattformen sich lohnen und welche eher nicht.

Auch ist die Nutzung des jeweiligen Mediums extrem abhängig von der Zielgruppe und dem Thema Deines Blogs. In diesem Artikel haben wir Dir im Überblick einmal die Vor- und Nachteile der jeweiligen Channels zusammengestellt.

Facebook

Facebook ist der alte Hase unter den Social Media Channels und galt früher als einer der vielversprechendsten Kanäle, wenn es darum ging, mehr Traffic für das Blog zu gewinnen. Seit den Zeiten von gesponserten Beiträgen und Algorithmen kann man dem allgemein nicht mehr zustimmen.

Insgesamt kann man feststellen, dass Facebook ‘älter’ geworden ist, und sich dort vor allem Leute ab 25 tummeln. Dennoch ist es auch eines der am weit verbreitetsten Sozialen Medien, sodass dort viele verschiedene Interessen vertreten sind. Facebook und der Algorithmus bieten allerdings auch viele Möglichkeiten. Zum einen gibt es Facebook Gruppen, zum Austausch unter Bloggern oder Gruppen in denen man seine Beiträge teilen kann, wie z.B. “werde Leser – bekomme Leser”.

Zum anderen kannst Du Beiträge mit ein bisschen Budget gezielt bewerben und Dir so neue Zielgruppen erschließen und neue Leser gewinnen. Auch die Macht des Algorithmus ist nicht zu unterschätzen! Wenn Du viel Content hast, der zu Interaktionen anregt (Diskussion, Teilen, Freunde markieren) kann Facebook genau das Richtige für Dich sein, da der Algorithmus solche beliebten Beiträge pushen wird.

Weiterhin bieten viele andere Apps, wie z.B. Instagram oder WordPress Plugins die Möglichkeit etwas direkt auch auf Facebook zu sharen, was wiederum bedeutet, dass man Facebook auch “nebenbei” bespielen kann, auch wenn man darauf keinen Schwerpunkt legen möchte.

Ein relativ junges Feature der App sind Live-Videos, die auch für später freigegeben werden können und denen ein besonders hohes Potenzial beigemessen wird. Die kürzlich eingeführte Story Funktion ist für Seiten jedoch (noch) nicht verfügbar und daher bleibt die Funktion für Blogger vorerst uninteressant.

Instagram

Instagram hat sich unter Bloggern vor allem in Bereichen mit einer ausgeprägten Bildsprache wie Food, Fashion, Beauty oder Lifestyle verbreitet. Auch wenn die Plattform ein kleines Tief hatte und zwischenzeitlich schon fast für tot erklärt wurde, erlebte die Foto Sharing Plattform mit der Einführung von Instagram Stories ein regelrechtes Revival und überholte Snapchat langsam aber sicher. Kurz darauf folgte ebenfalls eine live Funktion.

Instagram ist eine Plattform, die von Interaktion und der Community lebt. Nur das Posten von ein paar Bildern, die mit einigen Hashtags versehen sind, reicht nicht aus um dort wirklich erfolgreich zu sein. Dennoch wird der App und ihren Followerzahlen ein immer höherer Wert beigemessen. Dennoch macht die App einen riesen Spaß und wenn man viel visuellen Content hat, bietet es sich an, diesen hier auch zu teilen. Darüber hinaus bietet Dir die Story Funktion die Möglichkeit Deine Follower auch im Alltag mitzunehmen und ihnen einen Blick hinter die Kulissen des Blogalltags zu ermöglichen.

Luísa Lión gab bei der Rock the Blog ebenfalls den Tipp, mehr live Videos auf Instagram zu einzubauen, da so immer neue Leute auf Dich aufmerksam werden können. Auch wenn man in solche Dinge reinwachsen kann, sollte es natürlich grundsätzlich Spaß machen, sich vor der Kamera zu präsentieren.

Dennoch kann es sich lohnen Zeit in Instagram zu investieren und dadurch einen engeren Draht zu seinen Followern aufzubauen.

Snapchat

Snapchat erlebte einen großen Hype und ist immer noch allseits beliebt bei Bloggern, auch wenn es rückläufig genutzt wird. Ebenso wie bei Instagram Stories bietet es die Möglichkeit die Follower mit hinter die Kulissen zu nehmen. Snapchat wird dennoch als noch ein bisschen “privater” gehandelt, da man den genauen Benutzernamen kennen muss, um jemanden zu adden und um entsprechend seine Stories anschauen zu können.

Auch bei Funktionen wie Faceswap oder Gesichtsfiltern liegt Snapchat gegenüber Instagram Stories immer noch vorn.

Twitter

Die 140 Zeichen auf Twitter haben großes Potential. Doch auch hier zahlt es sich aus, sich aktiv an der Community zu beteiligen, mitzudiskutieren und vor allem selbst regelmäßig zu posten. Dabei sollte es jedoch nicht nur eigener Content sein, den man teilt, sondern darf auch anderer wertvoller Content sein, der für Deine Follower relevant ist. Der Mehrwert ist auch hierbei besonders wichtig. Dadurch kannst Du Dir Vertrauen zu Deinen Followern aufbauen.

Darüber hinaus lebt Twitter von Schnelligkeit und Aktualität. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Tweets beträgt weniger als eine halbe Stunde. Man sollte also schnell sein, damit der Tweet gesehen wird. Außerdem ist es wichtig relevante Hashtags zu verwenden, damit User die z.B. nach relevanten Tweets zu einem Event suchen, Deinen Tweet finden können.

Pinterest

Pinterest ist der Geheimtipp (der gar nicht mehr so geheim ist) unter den Sozialen Medien, wenn es um Traffic geht. Statt einfach wild drauf los zu pinnen, kann man seinen Content mit ein paar einfachen Tricks zum wahren Traffic-Helden machen. Das Besondere an Pinterest ist die ausgesprochen lange Lebensdauer der Inhalte. Pinterest-Inhalte sind noch nach Monaten sichtbar. Um dies zu erreichen, solltest Du ein  paar Dinge beachten: Als allererstes solltest Du es auch Deinen Lesern auf dem Blog leicht machen, Deine Inhalte zu pinnen, indem Du “Pin it Buttons” einbaust. Dazu gibt es verschiedene Plugins, die dies möglich machen.

Außerdem solltest Du für Dein Blog ein Business Profil auf Pinterest anlegen, damit Du die Statistiken sehen kannst und die Rich-Pin Funktion aktivieren kannst.Damit Deine Pins besonders erfolgreich sind, kannst Du bei Pinterest für Deine Website “Rich-Pins” aktivieren. Dies bedeutet, dass sie ein bisschen professioneller aussehen als “normale” Pins, aber vor allem erzeugen sie eine automatische Beschreibung aus der Meta-Description.

Auf dem Blog sollten sich natürlich auch gut pinnbare Bilder befinden. Besonders gut funktionieren vertikale Bilder. Auch Bilder mit Schriftinhalten oder step-by-step Collagen kommen sehr gut an. Andernfalls kannst Du auch ein Bild, das für Pinterest optimiert ist bei Pinterest hochladen und dann mit dem Link zu Deinem Artikel versehen. Du solltest auf Pinterest aktiv sein, aber Regelmäßigkeit und Relevanz ist wichtiger als die reine Menge der Pins. Täglich 5-10 Pins sind eine gute Faustregel. Deine Boards sollten sich immer um bestimmte Themen drehen. Am besten fokussierst Du Dich erst auf wenige spezielle Themen und weitest diese dann nach und nach aus.

Für Pin-, aber vor allem auch für die Board-Beschreibungen ist es wichtig, dass sie wichtige Keywords enthalten, damit sie von anderen Usern leicht gefunden werden können. Für die jeweiligen Boards kannst Du auswählen, welche Bilder angezeigt werden und somit dafür sorgen, dass Dein Profil ansprechend aussieht.

YouTube

Youtube ist ein Medium, das in eine ganz andere Richtung geht, als andere Social Media Kanäle. Dennoch ist Youtube ein vielversprechender Kanal. Hier lohnt es sich ebenfalls aktiv zu sein und die Beiträge anderer Youtuber zu kommentieren und zu liken. Eigene informative Videos verschwinden nicht so schnell wie bei Facebook oder Instagram von der Bildfläche und werden auch später noch gefunden. Außerdem sind Youtube Videos auch gut über Google auffindbar.

Zusätzlich kannst Du entsprechende Videos in Deine Blogposts einbauen um Dinge zu veranschaulichen. Besonders für Blogger, bei denen Dinge gezeigt werden (Make-up Tutorials, Tech-Reviews und Unboxings, usw.), bietet sich YouTube an. Welche Social Media für Dich und Dein Blog die richtigen sind, ist allgemein schwer zu sagen. Dennoch sollte es vor allem Spaß machen. Unterm Strich lohnt es sich ebenfalls meistens mehr nur bestimmte Medien zu bespielen, dafür diese aber umso regelmäßiger und mit hochwertigem Content.


Allgemein kann man sagen, dass es sich für Blogger mit einer ausgeprägten Bildsprache, wie z.B. bei Fashion Blogs oder Food Blogs unerlässlich ist Channels wie Instagram und Pinterest zu bedienen. Bei informativen oder lustigen Inhalten wie es bei vielen Tech Blogs der Fall ist bieten sich Kanäle wie Facebook, Twitter und vor allem Youtube an. Für Mom und Parenting Blogs kann sich aufgrund der älteren Zielgruppe Facebook anbieten. Allerdings sollte man bedenken, dass die Reichweite bei Facebook oft stark eingedämmt ist. Aber auch andere Inhalte können für die verschiedenen Apps, wie Pinterest aufbereitet werden. Doch auch wenn ihr nicht alle Kanäle gleich viel bespielen könnt, solltet ihr hin und wieder nachsehen, ob sie dennoch “gepflegt” aussehen.

Welche Social Media Channels nutzt Du selbst regelmäßig?

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