Home » Brands Guide » Machen gekaufte Follower den Markt kaputt?

Machen gekaufte Follower den Markt kaputt?

Gekaufte Follower machen den Markt kaputt, ob es sich lohnt Follower zu kaufen?

Der Markt für gekaufte Follower und gekauftes Engagement auf Instagram wächst stetig. Sucht man bei Google “Follower kaufen Instagram” erhält man hunderttausende Angebote. Der Trend macht auch vor Seitenaufrufen auf Blogs nicht halt. Die Verlockung ist groß. Mit einem Klick kann man für schlappe 75€ mal eben 10.000 Instagram Follower kaufen. Eine Reichweite, für die viele Influencer mindestens ein Jahr brauchen.

10.000 Follower auf Instagram sind heutzutage nicht mehr viel wert, obwohl 10.000 Menschen den Zuschauerbereich einer Mittelgroßen Konzerthalle füllen würden.

Die großen Stars der Branche

Im Vergleich zu “schlappen” 10.000 Followern, schauen wir uns doch mal die Großen an:

Ohhcouture, Caro Daur, Novalanalove, debiflue, magic_fox oder xeniaoverdose sind Namen an denen man nicht vorbeikommt, wenn man sich mit der deutschen Influencer Szene beschäftigt. Was sie gemeinsam haben: Sie haben eine Followerschaft von mehr als 500.000 Abbonenten. Galt es vor ein paar Jahren schier unmöglich die Million zu knacken, zeigen die Hochkaräter der Branche, dass es sehr wohl möglich ist. Ihr Geheimnis? Authentizität, coole Looks und außergewöhnliche Reisen.

Größen wie Louisa Dellert von fit-trio gaben bereits zu, sich als Starthilfe Follower dazu gekauft zu haben, und kann man es verdenken? Wenn man den Markt so betrachtet, eher nicht.

Das, was man täglich auf den Kanälen der Instagram Stars sieht, ist ein Lifestyle, der sehr verlockend ist: Um die Welt jetten, mit Designertaschen eingedeckt werden und jeden Morgen in einem anderen Luxushotel aufwachen und dies mit der Community teilen und Werbung machen.

Was bedeutet dies für Brands?

Brands versprechen sich von den ganz großen Influencern möglichst großen Erfolg. Die großen Influencer bekommen jedoch sehr viele Angebote und können auch entsprechende Preise aushandeln, während sie nicht selten auch Konkurrenzprodukte zeigen. Für Brands hingegen sind die kleineren Instagram Accounts aufgrund besserer Engagementraten und einer engeren Follower-Beziehung unter Umständen viel interessanter, da sie in dieser Hinsicht viel bessere Ergebnisse für Marken bringen können.

Dennoch hört man immer wieder Aussagen darüber, dass manche Firmen dennoch nur mit den Großen zusammenarbeiten wollen oder wie es bei Stylejunction der Fall war: “Mit 36K arbeiten wir nicht zusammen”. Sich auf die reine Reichweite zu fixieren verleitet sicherlich nicht wenige Influencer dazu, ein bisschen nachzuhelfen. Ein Problem löst dies jedoch nicht: Die Fixiertheit auf reine Reichweite in Form von Followern.

Machen gekaufte Follower den Markt kaputt?

Ja, fake Follower stellen den Markt auf eine ganz neue Probe. Dennoch machen Influencer, die Follower kaufen nicht den Markt kaputt, sondern Marken, die auf diesen Zug aufspringen lediglich auf die Reichweite schauen, ohne zu überprüfen, ob der Influencer evtl. viel besser zur Marke passt und der kleinere Influencer mit seiner engen Bindung zur Community viel bessere Ergebnisse liefern würde. Hier fehlen an vielen Stellen einfach die Erfahrungen.

Wir bei blogfoster finden Gerechtigkeit unter Bloggern aber auch gegenüber Unternehmen  wichtig. Deshalb haben wir bei unseren Kampagnen immer einen Blick auf auffälligen Traffic auf Blogs und auffälliges Followerwachstum bei Instagram.

Viel wichtiger, als die Frage ob und welche Influencer fake Follower kaufen, ist wie Firmen an Influencer Marketing herantreten. Solange, wie Brands also auf die reine Reichweite in Followern schauen, ohne den wirklichen Wert dieser Zahl kritisch zu hinterfragen und Erfahrungen zu sammeln, wird der Markt für fake Follower wohl weiterhin boomen.

Bild

Newsletter

Melde Dich für den blogfoster Academy Newsletter an und erhalte die neuesten Artikel und weitere spannende Aktionen und Inhalte direkt in dein Email-Postfach


Kontakt

Hast Du Fragen? Dann schreib uns über das Kontaktformular und wir melden uns bei Dir.