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Von nofollow bis Kennzeichnung – 3 Dinge, die sich Influencer von Kooperationspartnern wünschen

Influencer Kooperationen Tipps

Wenn man eine Influencer Kooperation plant und eingeht, gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte und Fragen die sowohl auf Influencer- als auch Markenseite immer wieder auftauchen: Warum haben Marken Interesse an dofollow Links und warum wollen Blogger nofollow Links? Wie müssen Beiträge auf Blogs und Social Media gekennzeichnet werden?

1. nofollow Links

Was sind nofollow Links? Wenn auf einer Website bzw. einem Blog ein Link gesetzt wird, der nicht als “nofollow” spezifiziert wird, handelt es sich erst einmal um einen dofollow Link. Diese sind für Webseitenbetreiber, wie Unternehmen und insbesondere Online Shops sehr wertvoll, da sich relevante Backlinks besonders gut auf das Google Ranking auswirken können.

Warum sind nofollow Links für Blogger ein Problem?

Wenn man dieses Linkbuilding (also Webseiten finden, die auf die eigene verlinken) übertreibt und die Linkstruktur besonders auffällig ist, kann es passieren, dass Webseiten von Google abgestraft werden. In erster Linie geht es dabei vor allem darum, wenn eine extreme Menge an Links gekauft wird und die Backlinkstruktur dadurch manipuliert wird.

Viele Blogger befürchten zum einen, dass sie durch einen solchen dofollow Link in einem bezahlten Beitrag Nachteile im Google Ranking haben. Darüber hinaus werden qualitativ hochwertige Backlinks immer wertvoller für Online Shops und Unternehmen, sodass die Vergütung eines reinen Sponsored Posts in einigen Fällen nicht ausreichend wäre. Das setzen von dofollow Links in bezahlten Beiträgen ist jedoch nicht verboten, oder illegal, kann allerdings gegen die Google Richtlinien verstoßen.

Bei Bloggern sind dofollow Links in bezahlten Kooperationen ein no-go und wenn ein möglicher Kooperationspartner direkt nofollow Links vorschlägt, weckt dies Vertrauen und zeugt von Seriosität bei einer Kooperationsanfrage. Bei einer Blogger Kooperation sollte generell hochwertiger und authentischer Content und nicht der Backlinkaufbau im Vordergrund stehen.

2. Klare Kennzeichnung von Sponsored Content auf Blogs und Social Media

Auch wenn sich in der Branche schon einiges getan hat, gibt es immer noch Kooperationspartner, die an Influencer herantreten und darum bitten, dass auch bei bezahlten Kooperationen auf die Kennzeichnung als “Werbung” oder “Anzeige” verzichtet wird.

Müssen bezahlte Blog Posts und Instagram Posts gekennzeichnet werden?

Es wird sich immer wieder gerne darauf berufen, dass es nicht viele Urteile gebe und gerade Dinge wie Social Media eine Grauzone seien. Bei redaktionellem Content, der bezahlt ist, ist jedoch eine Kennzeichnung nötig. Die Landesmedienanstalten geben hierzu Empfehlungen zur Kennzeichnung von Beiträgen auf Social Media ab. Und auch wenn sich Kennzeichnungen, wie “unterstützt durch” oder “sponsored” eingebürgert haben sind diese Arten der Kennzeichnung nicht unbedingt zulässig. Wie Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke ausführt, ist man sowohl als Blogger als auch als Werbetreibender mit “Anzeige” oder “Werbung”, besonders in redaktionellen Beiträgen, auf der sicheren Seite.

Influencer betreiben ihre Kanäle immer professioneller und wissen über die Kennzeichnungspflichten Bescheid. In der blogfoster Influencer Umfrage 2017 gaben 80% an, dass sie bezahlte Inhalte immer kennzeichnen (Kooperationen bei blogfoster werden immer als “Anzeige” oder “Werbung” gekennzeichnet).

3. Ein klares Briefing

Ein weiterer Aspekt, der im Influencer Marketing leider nicht immer beherzigt wird ist ein klares Briefing für den Influencer. Der Influencer sollte von Anfang wissen, was verlangt und gefordert wird.

Wenn der Influencer die Informationen nicht alle selbst erfragen muss oder diese nur Häppchenweise in einzelnen E-Mails mitgeteilt werden, kostet dies einen Influencer nicht nur viel Zeit sondern kann ggf. auch dazu führen, dass nach langem E-Mail Verkehr trotzdem keine Kooperation mehr zustande kommt, da der Influencer mit einer der Aufgaben oder Vorraussetzungen nicht einverstanden ist. Auf ein klares Briefing für beide Seiten legen wir bei blogfoster besonders großen Wert, denn dies spart Zeit für beide Seiten und zeugt von Vertrauen.

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