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Erfahrungen mit blogfoster: Nachgefragt bei Andrea von Dreiraumhaus

Erfahrungen mit blogfoster

Dieses Mal möchten wir Dir unsere Profi-Bloggerin Andrea vom Dreiraumhaus in unserer Serie “Nachgefragt bei…” vorstellen. Eine ihrer letzten Sponsored Posts, den sie mit blogfoster realisiert hat, ist zusammen mit Leifheit entstanden.

Wie lange bloggst Du bereits und aus welcher Motivation heraus bloggst Du?

Andrea: Ich blogge seit insgesamt vier Jahren, wobei ich das Blog davon zwei Jahre weniger ernsthaft und professionell als jetzt betrieben habe.

Zuerst wusste ich gar nicht, was Blogs sind und obwohl mir Social Media etwas sagte, fand ich das ziemlich doof. Dann hat es mich aber doch gepackt. Ich habe anfangs überhaupt nicht ans Geld verdienen gedacht und als es dann doch darum ging, hatte ich keine Ahnung, was man denn so verlangen sollte für eine Kooperation.

Die Zeiten habe sich etwas geändert. Wer heute anfängt zu bloggen, ist meistens etwas “schlauer” und hat seine Erfahrungen gemacht. Oft bemerke ich da aber auch eine gewisse Verbissenheit, unbedingt Geld mit dem Blog zu verdienen. Früher hat man einfach auf gut Glück blind und naiv angefangen. So langsam fuchst man sich dann da rein und weiß dann auch, wie man eigentlich Statistik-Tools benutzt. Irgendwann kommen dann auch mehr Seitenaufrufe und Klicks.

Mein Blog ist langsam aber stetig organisch gewachsen. Ich habe da kein Geld hinein investiert, also auch keine Werbung gemacht. Für mich standen andere Dinge, wie die Qualität der Beiträge, der Fotos und meines Arbeitsplatzes im Vordergrund. Auch Workshops habe ich zu dem Thema besucht. In diese Bereiche habe ich vermehrt investiert.

Wenn mich Produkte interessiert haben, habe ich die Firmen angeschrieben und gefragt ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert wären. Damals dachte man noch nicht über so Sachen wie Wachstum und Traffic nach. Heute schreibt jeder zweite Blogger übers erfolgreiche Bloggen.

Es ist echt irre, wie sich alles durchs Bloggen verändert hat. Es geht plötzlich um netzwerken und reisen und neue Kenntnisse gewinnen in Bereichen wie Social Media, WordPress und Fotografie. Vor meiner Zeit als Bloggerin war ich Vorstandsassistentin bei der Telekom und bei einer Bank. Das war ein bisschen anders.

Wie viel Zeit investierst Du pro Woche in Dein Blog?

Andrea: Da ich durchschnittlich sieben Artikel pro Woche veröffentliche und das bei meinen Erwartungen an Qualität Zeit braucht, ist meine Arbeit als Bloggerin schon fast ein Vollzeit-Job. Das kann manchmal sehr viel sein als 1-Frau Unternehmen.

Wie viel Zeit benötigst Du Deinen Erfahrungen nach für einen klassischen Sponsored Post (mit 400 Wörtern und drei Bildern)?

Andrea: Das kommt ganz auf die Kampagne an. Beiträge im Bereich Food und Fashion benötigen die meiste Zeit. Bei Food geht es ja oft darum, sich ein Rezept auszudenken, einzukaufen, zu kochen, Fotos zu machen und dann noch den Artikel zu schreiben. Das dauert natürlich länger als ein Artikel über ein Unternehmen.

Für einen Living-Artikel brauche ich etwa zwei bis drei Stunden, für Fashion und Food schon mal einen halben Tag, also so sechs Stunden.

Alle drei Bereiche mag ich sehr gerne, aber Living ist mir am liebsten, weil es einfach am meisten Spaß macht.

Mit blogfoster hast Du ja bereits 43 Sponsored Posts realisiert und viele Erfahrungen sammeln können. Wie viele Sponsored Posts machst Du im Monat?

Andrea: Also von sieben Posts pro Woche sind vier bis fünf Kooperation entstanden, gerade in der Vorweihnachtszeit können es auch mal mehr sein. Ich liebe das Bloggen, aber ich muss auch von etwas leben. So lebe ich für das Bloggen und gleichzeitig davon. Mittlerweile sind es so viele Kooperations-Angebote, dass ich versuche die Balance zu finden, zwischen gesponserten Beiträgen und Beiträgen ohne Sponsoring, um meine Leser auf Dauer nicht zu verlieren. Dauerwerbung ist negativ für jedes Blog, da dabei schnell die Authentizität verloren geht.

Ich bräuchte eigentlich im Monat durchschnittlich sieben Plätze für Kooperationen, aber das wäre mir einfach zu viel.

Es gibt ja immer wieder rege Diskussionen zum Thema Sponsored Posts in der Blogosphäre. Wie nimmst Du die Diskussion wahr? Wie nehmen Deine Leser Deinen Erfahrungen nach gesponserte Beiträge auf Deinem Blog wahr?

Andrea: Bisher habe ich noch keine Kritik dazu von meinen Lesern bekommen, was vielleicht auch daran liegt, wie ich Artikel schreibe. Denn das Storytelling funktioniert bei mir ganz gut und das ist das, was die Leute gerne lesen. Ich zeige ja nicht nur die schöne heile Welt, sondern nehme die Leute auch mit durch die schweren Zeiten, wie Diäten, Depression und Trennung. Da denke ich sehen Leser den Unterschied.

Egal, was man auf meinem Blog liest, ob Sponsored Post oder nicht, das bin immer 100% authentisch ich. Deswegen habe ich wahrscheinlich auch so eine große Stammleserschaft, die ich sehr schätze. Das zeige ich unter anderem durch ritualisierte Gewohnheiten, wie Begrüßungen am Morgen und Verabschiedungen am Abend.

Welche Vorteile /Nachteile ergeben sich für Dich durch die Nutzung von blogfoster, die Du bspw. nicht hättest, wenn Du die Kooperation direkt eingehen würdest?

Andrea: Ich sehe da weder Vor- noch Nachteile. Früher war das etwas anders, aber heute wird fast jede Firma durch eine Agentur oder Plattform vertreten. Der größte Unterschied zwischen blogfoster und herkömmlichen Agenturen ist, dass es bei Agenturen oft gar keine Vorgaben gibt und mir die Produktion komplett überlassen wird. Diese Agenturen profitieren von meinen Erfahrungen mit blogfoster, denn ich habe durch blogfoster extrem viel gelernt über Strukturierung, SEO und technische Möglichkeiten. Solche Vorgaben haben ja schließlich auch immer einen Grund.

Für diesen großen Lernfaktor bin ich sehr dankbar. Ich empfinde die Vorgaben überhaupt nicht als störend. Stören würde mich nur, wenn ich inhaltlich zu sehr eingeschränkt wäre also zum Beispiel “schreib das und das und nicht dies und das”.

blogfoster gibt sehr viele Informationen über die Kooperationen und da kann es schon mal passieren, dass man etwas übersieht. Aber dafür ist ja dann das Feedback sehr hilfreich.

Wir wissen, wie viel Arbeit und Energie Du in Deine Posts steckst. Hältst Du die Vergütung, die wir Dir momentan anbieten für angemessen?

Andrea: Ich persönlich finde die Bezahlung angemessen, aber ich weiß auch das andere Blogger das nicht so sehen. Das kann ich aber nicht nachvollziehen. Ich habe schon öfters Blogger getroffen, die sich wieder von blogfoster abgemeldet haben, weil es ihnen zu wenig Geld war oder weil sie nicht mit Insights einverstanden waren.  Es gibt Blogger, die zwischendurch mal einen Höhenflug hatten und dann sagen, dass ihnen 500€ für einen Artikel zu wenig ist. Da fällt mir dann nichts mehr ein. Mit Insights habe ich kein Problem, da ich denke, dass die gegenseitige Transparenz sehr wichtig ist.

Würdest Du blogfoster anderen Bloggern weiterempfehlen?

Andrea: Ja, auf jeden Fall! Das habe ich auch schon gemacht.

Wie sieht die Zukunft Deines Blogs aus?

Andrea: Ich habe da eigentlich keinen Plan und bin zufrieden, wenn es bleibt, wie es ist. Mein Bloggen füllt mich so wie es ist sehr gut aus. Wo die Reise hingeht, kann ich noch nicht sagen. Es ist mir wichtig, mit der Zeit zu gehen, aber nicht gleich auf jedes Pferd aufzuspringen. Ich meine, wer kann denn alle Social Media Kanäle dieser Welt bedienen? Man kann nicht jeden Hype mitgehen. Mein Blog steht immer im Mittelpunkt und sonst liegt mein Fokus auf Facebook und Instagram. Insta-Stories gefällt mir eigentlich ganz gut und das werde ich mir mal anschauen.

Vielen Dank für das Interview, liebe Andrea.

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