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Was ist ein Influencer? – Definition

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Influencer Marketing ist aus fast keinem Marketing-Mix mehr wegzudenken und sorgt nicht mehr nur in Fachzeitschriften sondern auch allgemeinen Medien für hitzige Diskussionen. Auch Tageszeitungen, wie die Süddeutsche Zeitung greifen das Thema auf und in Facebook Gruppen, wie “Rettet das Influencer Marketing” werden Meinungen ausgetauscht.

Wann genau kann man jedoch bei in den Medien präsenten Persönlichkeiten von “Influencern” sprechen und wie kann der Begriff definiert werden? Zu einem Eintrag im Duden hat es das Wort “Influencer” noch nicht geschafft. Alternativ wird häufig das Wort “Meinungsmacher” genutzt, dass den Kern eines “Influencers” jedoch nicht ganz trifft. Übersetzen könnte man den Anglizismus “Influencer” als “Beeinflusser”, was jedoch zugegeben mehr nach “Vorschrift” als “Inspiration” klingt.

Influencer: Online Einfluss auf Social Media und Blogs

Dennoch schaffen es die Begriffe Meinungsmacher, Meinungsführer oder Beeinflusser nicht ausreichend, das zu beschreiben, was einen Influencer ausmacht. Es bedarf einer genaueren Definition in welchen Bereichen ein Influencer tätig ist und wie er charakterisiert werden kann. Ein Aspekt, der einen Influencer ausmacht ist seine Online-Präsenz. Der Definition nach Grabs, Bannour & Vogl (2016) nach sind mit Influencern “ jene [Social Media] User gemeint, die in ihrem Netzwerk Meinungsführer sind, viele Freunde haben und als themenkompetent wahrgenommen werden.”

Influencer sind online User in Sozialen Netzwerken und Blogger, die als vertrauenswürdig und themenkompetent wahrgenommen werden und auf deren Meinung in ihrem Netzwerk zu bestimmten Themen so großen Wert gelegt wird, dass diese die (Kauf-)Entscheidungen der Community maßgeblich beeinflussen können.

Dementsprechend bieten Influencer für Werbekunden ein besonders hohes Potential. Die Empfehlung der besten Freundin findet nicht mehr nur innerhalb des Freundeskreises statt sondern die Word of Mouth Communication erstreckt sich über die jeweilige Reichweite des Influencers.

Micro-Influencer – Chance oder Hype?

Bewusst verzichtet wird jedoch darauf, dass ein Online-User eine bestimmte Reichweite vorweisen muss, um als Influencer zu gelten. Vielmehr geht es um die Nettoreichweite, den Einfluss eines Users innerhalb seines Netzwerks, deren Wert je nach Nische und Themenbereich variieren kann. Erwähnenswert sind hierbei die sogenannten Micro-Influencer, die sich im Influencer Marketing richtig auszahlen können.

Auch wenn der Begriff und seine Definition treffend sein mögen, lassen sich die Influencer selbst nicht gern als solche betiteln. Auf die Bezeichnung “Content-Creator” konnten sich jedoch alle “Influencer” des Panels  “Blogger vs. Vlogger vs. Influencer – eine Identitätskrise?” auf der Rock the Blog 2017 einigen.

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