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Das richtige Branding – Mit dieser Strategie machst Du Dein Blog zur eigenen Marke

Wie wichtig es ist, sich selbst und seinen Blog zu einer Marke zu machen, hat bereits die erfolgreiche Bloggerin Luísa Líon in ihrem Talk auf der Rock the Blog erwähnt.

Das Wissen darüber, was was die eigene Markenidentität ausmacht und für welche Werte die eigene Marke steht, hilft Dir nicht nur wenn es um Kooperationen geht, sondern auch dabei den eigenen Blog und damit die eigene Marke zu positionieren und sich von anderen abzuheben.

“Das Branding ist das Image, das Dir vorauseilt bevor man Dich kennt.”, sagt Bea Beste von Tollabea in ihrem Talk bei der Rock the Blog 2017 in Hannover. Zuallererst sollten wir also definieren, was eine Marke ausmacht:

Branding für Blogger: Was ist eine Marke?

Eine Marke ist eine unverwechselbare Idee eines Produktes oder einer Dienstleistung im Bewusstsein des Kunden mit:

  • Hohem Wiedererkennungswert
  • Unverwechselbaren und gleichbleibenden Assoziationen
  • Ein klares Versprechen – mit funktionalem, sozialem und emotionalem Mehrwert
  • Eine enge emotionale Bindung
  • Ein Mehrwert für eine große Zielgruppe

Fremdeinschätzung vs. Selbsteinschätzung

Ich bin mir sicher, dass auch Du schon Situationen erlebt hast, in denen Du eine völlig andere Wahrnehmung von Dir oder Deiner Arbeit hattest, als jemand Außenstehendes. Da wir Menschen alle unterschiedlich sind, ist das auch normal. Dennoch gehen Fremd- und Selbsteinschätzung häufig stark auseinander.

Nutze Deine Kontakte und und bringe in Erfahrung, wie sie Dein Blog oder Dich wahrnehmen? Bevor Du die fremde Einschätzung nun aber vergleichen kannst, musst Du erst einmal eine Selbsteinschätzung vornehmen.

Dazu schlägt Bea die folgende Darstellung vor, was Deine Markenattribute betrifft. Du musst Dich also als Kern Deiner Überlegung fragen: Was macht Dein Blog aus und wofür steht Dein Blog? Was ist Dein sogenanntes USP (Unique Selling Proposition), also Dein Alleinstellungsmerkmal.

Mache Dein Blog zur Marke - Branding fpr BloggerDanach solltest Du Dir überlegen, was das für die einzelnen Bereiche bedeutet, was sind Deine Markenattribute. Wie sollen Dich die Leser wahrnehmen?

Diese Bereiche sind natürlich immer fließend. Für die Übersichtlichkeit jedoch, hilft es, wenn man einmal strukturiert aufschreibt. Bea unterteilt die Markenattribute in die Bereiche “sozial, emotional und funktional”

Nun kannst Du für die verschiedenen Bereiche festlegen, was Dir wichtig ist und wie Du wahrgenommen werden möchtest. Für die Bereiche kannst Du Dich an folgenden Fragen orientieren:

  • Sozial: Wie soll die Community sein? Wie soll die Tonalität sein? Und welche Umgangsformen sollen verwendet werden?
  • Emotional: Welche Emotionen sollen beim Leser geweckt werden? Welche Emotionen sollen mit Deinen Inhalten verbunden werden?
  • Funktional: Hier geht es konkret um den Mehrwert, den Deine Leser mitnehmen. Was hat der Leser davon für einen Mehrwert in seinem Leben, nachdem er Deine Artikel gelesen hat.

Im letzten Schritt in den “Marken-Beweisen” legst Du für Dich fest, wie Du das realisieren kannst. Hier geht es um konkrete Maßnahmen, um die vorher festgelegten Markenattribute in die Tat umzusetzen.

Selbstreflexion und Feedback

Auf eine solche Übersicht, kannst Du immer selbst zurückblicken, wenn Du das Gefühl hast vom Weg abzuweichen, oder etwas zu tun, was eigentlich nicht Deinen Werten entspricht. Außerdem bieten Dir diese Ziele eine gute Basis, Feedback einzuholen und dies mit Deiner eigenen Wahrnehmung zu vergleichen. Halte ich noch das was ich mir vorgenommen habe? Welches Feedback bekomme ich von meinen Followern? Welches Feedback geben mir Menschen aus meinem Umfeld?

Diese Schritte sollte man hin und wieder wiederholen, damit sich wieder auf das besinnt, was man eigentlich mal bei der Erstellung einer Marke vor hatte.

Was bringt mir ein Branding für Blogger Kooperationen?

Auf den ersten Blick erscheint die Prozedur sehr mühsam. Langfristig jedoch, kannst Du viel davon profitieren, mehr über Deine eigene Marke zu wissen. Für Kooperationen zum Beispiel sind solche Ansätze zusätzlich zu unserem Artikel (LINK) eine wunderbare Möglichkeit herauszufinden, ob ein Kooperationspartner zu Deinem Blog passt.

Bea schlägt vor, eine ähnliche Aufstellung für den potentiellen Kooperationspartner anzufertigen. Welche Verbindungen und Assoziationen hast Du mit einer Marke? Welche Erinnerungen hast Du vielleicht noch aus der Kindheit?

Nun kannst Du diese Einschätzung des potentiellen Kooperationspartners mit Deinen eigenen Markenattributen vergleichen. Sind diese ähnlich, eignet sich eine Kooperation sehr gut für Dein Blog. Wenn diese stark von den eigenen abweichen schlägt Bea vor, lieber keine Kooperation einzugehen.

Mit diesem Bewusstsein über die Markenattribute Deines Blogs kannst Du jedoch auch in einer Verhandlungsposition profitieren.

Dich selbst nicht nur als Blogger sondern auch als Marke zu sehen, bringt Dir also viele Vorteile: Du bist Dir bewusster darüber, was Du selbst verkörpern willst und wie Du dies umsetzten kannst. Dies kann Dir dabei helfen, Deine Position weiter auszubauen und den Erfolg Deines Blogs zu steigern.

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